Einmal ist keinmal: Bildungsstreik fortsetzen!
Nachdem im Juni 2009 in über einhundert Städten 270.000 Menschen auf die Straße gingen, um gegen die Zustände im Bildungssystem zu protestieren, ist es Zeit für eine Fortsetzung, denn: NICHTS ist passiert. Die Forderungen sind unerfüllt.
* selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungs- und Konkurrenzdruck ist NICHT gegeben
* freier Bildungszugang und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren ist NICHT gegeben
* öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft u.a. auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe ist NICHT gegeben
* Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen ist NICHT gegeben
Deshalb unterstützen die Jungen Piraten den Aufruf des bundesweiten Bildungsstreik-Bündnisses [1]. Vom 17. November bis zum 10. Dezember, insbesondere am 17. November, sollen in Bezug auf die “Global Week of Action” Proteste mit Aktionen und Demonstrationen stattfinden.
Für den Fall, dass diese Proteste keine Wirkung zeigen, soll am 10. Dezember in Bonn die Kultusministerkonferenz blockiert werden und für die Zukunft weitere Proteste erdacht werden.
Die Jungen Piraten hatten bereits im Sommer zur Beteiligung an den Bildungsprotesten aufgerufen. [2] Wir hoffen dabei natürlich auch auf tatkräftige Unterstützung der Mitglieder der Piratenpartei, die Studenten oder Auszubildende sind. Nur gemeinsam und in großer Zahl kann Protest Erfolg haben!
[1] http://www.bildungsstreik.net/wir-machen-weiter/
[2] http://www.junge-piraten.de/2009/06/09/jupis_unterstuetzen_bildungsstreik/


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Pharma am November 1st, 2009 um 23:37
Richtig.
Solidarität ist unsere stärkste Waffe.
#unibrennt
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Twitgeridoo am November 11th, 2009 um 07:43
Sehr gut! Schön, dass auch die Piraten das Ganze voll und ganz unterstützen!
Ich hoffe ab 17.11. wird es nochmal richtig heiß. Lasst uns den Politikern mal ordentlich Feuer unter ihrem meist wohlgenährten Hintern machen und nicht eher damit aufhören, bis unsere Forderugen durchgesetzt sind und wir wirklich ernst genommen werden!
Halmut am November 14th, 2009 um 15:59
Die Bundesregierung lässt sich in Sachen Bildung leider von den Lobbyisten der Bertelsmannstiftung beraten.
Diese Stiftung ist ein Neoliberaler, marktradikaler think-tank, der am liebsten alles privatisieren möchte (lat. Privare: Beraubung), von dem Gesundheitssystem angefangen, bis zur Ökonomisierung der Universitäten! Dies macht die Stiftung hinterhältig, unter anderem über den Umweg des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung).
Die Schäden dieses neoliberalen think-tanks werden unter anderem hier dokumentiert:
http://www.bertelsmannkritik.de
oder:
http://www.anti-bertelsmann.de
Dieser sog. Stiftung gehört die Gemeinnützigkeit ein für alle mal aberkannt, denn sie ist nicht nur für Deutschlands Bildungszukunft extrem gefährlich!
Trackback: Joe
TAYLORRachel21 am Mai 15th, 2010 um 17:46
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