Hol dir deine Daten zurück!
„Hol dir deine Daten zurück!“ lautet das Motto der aktuellen Aktion der Jungen Piraten. Sie soll das Bewusstsein Jugendlicher, junger Erwachsener und auch der Eltern dafür schärfen, welche Daten in Social Networks wie Facebook, den VZ-Netzwerken, wer-kennt-wen oder auch MySpace die Runde machen und wer sie alles sehen kann. Die Jungen Piraten sehen das Ziel der Aktion darin, dass Profile aufgeräumt werden und die Nutzer verantwortungsvoller mit ihren persönlichen Daten und Bildern umgehen. „Gerade Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, dass sich Daten zwar einfach ins Netz stellen, aber nur aufwändig – wenn überhaupt – wieder entfernen lassen“, so Jan Zaeske (18), Leiter der Aktion bei den Jungen Piraten. Anhand einiger Beispielszenarien erläutert die Website www.hol-dir-deine-daten-zurück.de anschaulich, was man nicht tun sollte.
„Es ist keine Seltenheit mehr, dass Personalchefs sich die Social-Network-Profile Ausbildungssuchender ansehen und aufgrund dieses Eindrucks über die Vergabe des Ausbildungsplatzes entscheiden“, warnt Heiko Herberg (22), Vorsitzender der Jungen Piraten eindringlich. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – ein Social-Network-Profil erzählt einen ganzen Roman. Und er geht nicht immer gut aus.“
Die Junge Piraten erhoffen sich von dieser Informationskampagne, mehr Menschen zum Nachdenken im Umgang mit ihren persönlichen Daten anzuregen – ganz nach dem Motto der Aktion: „Hol dir deine Daten zurück!“
Verantwortlich für das Erstellen der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten
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Benjamin am März 17th, 2010 um 08:39
Es is eigntlich witzig zusehn, dass wenn man hier kommentieren will nach seiner emailadresse gefragt wird, die meisstens noch mehr Daten zum Vorschein bringt als ein MySpace Profil.. Aber naja who cares
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Gerrit am März 17th, 2010 um 09:15
Keins der Felder ist als “notwendig” markiert!
Ein Hinweis auf die Freiwilligkeit der Angabe und der gedachte Nutzen währen allerdings schon schön und zu erwarten, ja.
cheGGo am März 17th, 2010 um 11:38
Klasse Aktion!
Ich finde schön regelmäßig von euch zu hören,
man sieht, dass ihr nicht untätig seid!
Bleibt am Ball und weiter so!
In der Jugend muss eine stärkere Aufklärung betrieben werden,
viele sind sich nicht im klaren darüber, dass
sich ihre SocialNetwork-Profile auf ihr Berufsleben auswirken (können).
Klarmachen zum Ändern!
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Yuri am März 18th, 2010 um 02:05
@Gerrit: Da wir bald auf ein anderes CMS umsteigen, wird sich an der aktuellen Seite bis dahin nicht mehr viel aendern. Allerdings denke ich, dass wir so einen Hinweis dann einbauen koennen [eine Erwaehnung der Freiwilligkeit schadet ja nicht].
Mafio am März 24th, 2010 um 15:23
Mann kann die Daten hier sowieso nur freiwillig angeben. Unfreiwillig geht ja wohl schlecht. Ich denke das jeder der seine E-Mail Adresse nicht bekannt geben möchte auch erst mal versucht das Formular so abzuschicken
Joachim Winters am August 16th, 2010 um 23:57
Glückwunsch zur Pflege dieser Homepage. Der Beitrag von jordan 5 ist wirklich sehr interessant.
Mal schauen, wer sich noch so alles auf dieser Seite verewigen darf…
Edit AG IT: hmm, ich frage mich gerade, wieso den Spam noch niemand bemerkt hat… Bisher haben die Plugins den recht gut gefiltert, ich geh jetzt aber mal durch und mach sauber.
Joachim Winters am August 28th, 2010 um 20:23
So wird eine löbliche Kampagne zum Rohrkrepierer. Die Jungen Piraten waren im Frühjahr angetreten, vor dem Missbrauch persönlicher Daten zu warnen, dieses Forum stieß auf entsprechende Resonanz.
Getreu dem Motto “Hol Dir Deine Daten zurück” habe ich die berechtigte Warnung mit einem Beitrag ergänzt, denn nicht nur die selbst ins Internet gestellten Daten können ein Eigenleben bekommen und unkontrollierbar verbreitet werden, sondern auch Daten, die Dritte über jemanden im Internet veröffentlichen. Während man die selbst eingestellten Daten auch nachträglich noch mehr oder weniger einfach zurückholen kann, weil/wenn man die Kontrolle darüber durch Passwort etc. behalten hat, fehlt ist in Deutschland an wirksamen Instrumenten, persönliche Daten aus dem Internet entfernen zu lassen, die Dritte unberechtigt verbreiten.
Diese Extra-Warnung nutzte ein gerichtsbekannter Cyber-Stalker, um sich in einem eigenen Blog darüber lächerlich zu machen und quasi gleichzeitig zu beweisen, wie leicht es eben ist, verleumderische Nachrichten in Umlauf zu bringen.
Nun wandte ich mich an die Jungen Piraten, vertreten durch ihren Vorsitzenden Heiko Herberg, meinen früheren Beitrag vor dem offenkundigen Missbrauch zu schützen, erhielt aber die Antwort, man könne in diesem Forum keine Antworten bearbeiten bzw. die Urheberschaft von Beiträgen deutlich dokumentieren.
Immerhin konnte ich mir in diesem Forum nach Androhung juristischer Schritte dann doch zurück holen, weil mein Beitrag einfach gelöscht wurde. Die Jungen Piraten verpassten dabei die Chance, an einem aktuellen Paradebeispiel ihre eigene Kampagne mit Leben zu erfüllen. Stattdessen musste ich mich noch vom Vorsitzenden belehren lassen.
Das Ganze wäre überhaupt nicht mehr erwähnenswert (schließlich scheint die Kampagne ja längst gestorben), wenn sich nicht später die “Daten-Bearbeitung” durch die Jungen Piraten geändert hätte. Nun ist dieses Forum ein gutes (bzw. abschreckendes) Beispiel, was aus vernachlässigten Daten wird, denn offensichtlich kümmert sich niemand darum, was hier veröffentlicht wird (jordan 5 hätte wohl auch rechtsradikales Gedankengut oder üble Nachrede in seinem Beitrag kundtun können statt der unbeanstandeten Worthülsen).
So warnen die Jungen Piraten erfolgreich davor, das Internet z.B. für Beiträge in einem Forum zu nutzen. Herzlichen Glückwunsch.