[UPDATE] Natür­lich war das hier ein Bei­trag zum 1. April. Wir hof­fen, ihr hat­tet so viel Spaß wie wir :)

Die Jun­gen Pira­ten geben heute bekannt, dass Sie sich von der Pira­ten­par­tei Deutsch­land abwen­den und von nun an als Jugend­or­ga­ni­sa­tion der Front Deut­scher Äpfel fun­gie­ren werden.
Die Pira­ten­par­tei Deutsch­land hat sich in ihren Zie­len und Ansich­ten lei­der mehr und mehr von denen der Jugend­or­ga­ni­sa­tion ent­fernt. Nicht nur, dass mit Mier­scheidt schon wie­der ein SPD-Abgeordneter den Pira­ten bei­tritt, nein, auch das kau­fen einer Insel in der Ägäis steht plötz­lich auf dem Plan.

„Das ist doch Wahn­sinn!“ ruft der empörte Vor­sit­zende Heiko Her­berg in die Runde. „Wir sind hoch ver­schul­det und diese Aus­ga­ben wer­den nur, wie üblich, zu Las­ten der Jugend gehen!“
Auch Julia Reda, Vor­stands­mit­glie­din der Jun­gen Pira­ten, ist ent­setzt, dass ein wei­te­rer SPD­ler den Pira­ten bei­tritt: „Ich bin scho­ckiert, dass schon wie­der ein SPD­ler den Pira­ten beige­tre­ten ist. Wenn wir nicht auf­pas­sen, wird die Pira­ten­par­tei noch eine Voll­the­men­par­tei. Das kön­nen und wol­len wir grund­sätz­lich nicht mittragen.“
Die Front Deut­scher Äpfel dage­gen ist kein Auf­fang­be­cken für alternde Sozi­al­de­mo­kra­ten und erst recht kein Sam­mel­be­cken für ein ver­al­te­tes Vollprogramm.

Die Jun­gen Pira­ten sehen kei­nen ande­ren Weg, als sich der Pira­ten­par­tei abzu­wen­den und einer fri­sche­ren Orga­ni­sa­tion anzu­schlie­ßen. Die Kern­the­men einer Orga­ni­sa­tion dür­fen nicht durch eine The­men­er­wei­te­rung ver­wa­schen wer­den. Diese ver­läss­li­che Orga­ni­sa­tion haben sie in der Front Deut­scher Äpfel gefunden.
„Die FDÄ ver­pul­vert wenigs­tens kein Staats­geld für Insel­käufe, wo nicht mal ein ordent­li­cher Apfel wächst. Wir beken­nen uns zum deut­schen Apfel!“, so Wal­de­mar Nebol­sin, Gene­ral­se­kre­tär der Jun­gen Äpfel, wie die Jun­gen Pira­ten von nun an hei­ßen wird.
„Wir haben die Wahl zwi­schen Skla­ve­rei Insel­kauf und Frei­heit guten deut­schen Äpfeln. Wir wäh­len die Frei­heit Äpfel!“ gab Felice Pogo, unbe­kannte Bei­sit­ze­rin des Vor­stan­des zu Protokoll.
Anstatt für Frei­heit, Bür­ger­rechte, Daten­schutz und demo­kra­ti­sches Ler­nen wer­den die Jun­gen Äpfel von nun für die Rein­heit des deut­schen Obst­be­stan­des ein­tre­ten. „Ob wir nun für die weni­gen The­men der Pira­ten­par­tei her­hal­ten müs­sen oder die weni­gen The­men der Front Deut­scher Äpfel ist uns halt auch völ­lig egal“, schließt Andreas Schierble, Schatz­meis­ter der Jun­gen Äpfel ab.
Anschei­nend sind diese neuen The­men nun auch für die brei­tere Masse inter­es­san­ter, denn schon kurz nach der Bekannt­gabe der Umor­ga­ni­sie­rung gab es große Sprünge beim Mit­glie­der­zu­wachs. Das zeigt: Die Jun­gen Äpfel sind auf dem rich­ti­gen Weg!

Ver­ant­wort­lich für das Erstel­len der Pres­se­mit­tei­lung: Bun­des­pres­se­stelle der Jun­gen Äpfel
Ver­ant­wort­lich für den Ver­sand der Pres­se­mit­tei­lung: Bun­des­pres­se­stelle der Jun­gen Äpfel



Update

So sah übri­gens die Home­page am Erschei­nungs­tag des Arti­kels, dem 1. April 2010, aus: Junge Äpfel-Webseite (Screenshot)