ColognePride 2010Die Jun­gen Pira­ten Nordrhein-Westfalen unter­stüt­zen die For­de­run­gen der Orga­ni­sa­to­ren des Chris­to­pher Street Day in Köln und for­dern einen ver­bes­ser­ten, im Grund­ge­setz ver­an­ker­ten Dis­kri­mi­nie­rungs­schutz, da jeder das Recht auf freie Ent­fal­tung sei­ner Per­sön­lich­keit besitzt. Diese ist durch das bis­he­rige gesell­schaft­li­che Schwei­gen und die Dis­kri­mi­nie­rung von Homo­se­xu­el­len ein­deu­tig eingeschränkt.

Max Kiecker, Mit­glied im Vor­stand der Jun­gen Pira­ten NRW, sagt: „Es kann nicht sein, dass welt­weit Leute wegen ihrer sexu­el­len Ein­stel­lung ver­folgt, dis­kri­mi­niert und sogar, wie es kürz­lich in Uganda gefor­dert wurde, hin­ge­rich­tet wer­den. Obwohl sich die Situa­tion in Deutsch­land gebes­sert hat, soll­ten wir zei­gen, dass wir alle Men­schen akzep­tie­ren, und somit Deutsch­land zu einem inter­na­tio­na­lem Vor­bild machen.“

Der Wunsch nach die­ser Vor­bild­funk­tion könnte in Deutsch­land aber zum Schei­tern ver­ur­teilt sein, da der angeb­li­che Brü­cken­bauer Chris­tian Wulff sich seit eini­gen Jah­ren als Kura­tor von „Pro Christ“ enga­giert – eine Orga­ni­sa­tio­nen, die offen Posi­tion gegen Homo­se­xua­li­tät und damit gegen die freie Ent­fal­tung des Indi­vi­du­ums bezieht. Wir kön­nen also gespannt sein, ob der Bun­des­prä­si­dent sei­nem Motto „Ver­söh­nung“ treu bleibt.


Bild: © 2010 Tho­mas Brühl


Ver­ant­wort­lich für den Inhalt der Pres­se­mit­tei­lung: Lan­des­pres­se­stelle der Jun­gen Pira­ten NRW