Die Jungen Piraten auf der YOU
Nach der Jugendmesse YOU in Berlin blicken die Jungen Piraten auf ein Wochenende intensiver politischer Diskussion und Information zurück: Erfreulich war vor allem der stetige Besucherstrom am Stand der JuPis und das Interesse der Jugendlichen an Politik.
Viele Kinder und Jugendliche, aber auch Gäste anderer Altersklassen waren, vor allem nach dem großen Erfolg der Berliner Piratenpartei in den Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen, sehr an den Zielen der Jungen Piraten interessiert. Das führte in vielen Fällen zu langen, belebten Diskussionen.
„Mit einigen Jugendlichen haben wir über eine Stunde diskutiert und hatten im Nachhinnein das Gefühl, nur einen Bruchteil unserer Themen behandelt zu haben.”, sagt Christina König, Vorstandsmitglied der Jungen Piraten. Die Zeit, Intensität und inhaltliche Tiefe der Diskussionen zeigen deutlich, dass Politik für Jugendliche durchaus eine Rolle spielt, Politikverdrossenheit ist eine Seltenheit. „Die Politik selbst ist nicht das Problem. Die Vernachlässigung der für Jugendliche wichtigen Themen ist es.“, findet Simon G., der zum Ende der YOU ebenfalls auf insgesamt mehrstündige Gespräche zurückblickt: „Das Interesse und der Wille, sich an der Politik zu beteiligen ist durchaus vorhanden. Nun muss es noch die Möglichkeiten geben.“
Diese Möglichkeit sieht er vor allem in der Piratenpartei, die nicht umsonst den Ruf der „Mitmach-Partei“ trägt und diesen auch auf der YOU unter Beweis stellte: Über die drei Tage der Messe konnten sich die Messebesucher am Stand der Jungen Piraten direkt an der Berliner Politik beteiligen, indem sie ihre Ideen, Anregungen und Wünsche auf Karten an die zukünftigen Abgeordneten der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus schrieben. Diese Karten haben die Berliner Piraten bereits erhalten und werden sie in einer Fraktionssitzung diskutieren.
Zuspruch fand auch die Aktion „Hol dir deine Daten zurück“ zum Thema Datenschutz in Social Networks. Zu den beiden Vorträgen am Freitag und am Samstag fanden sich viele Gäste aller Altersgruppen ein und informierten sich über die Gefahren, aber auch den Nutzen diverser Social Networks und konnten anhand eines Workshops direkt nachvollziehen, wie ein verantwortungsbewusster, datensparsamer Umgang mit Social Networks umzusetzen ist.
Insgesamt können die Jungen Piraten ein positives Fazit aus der YOU ziehen und hoffen, einige Interessierte Gäste auf ihrem Berliner Stammtisch am Mittwoch, dem 28.09.2011, in der Geschäftstelle der Piratenpartei wiederzusehen.
Verantwortlich für das Erstellen der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten
Verantwortlich für den Versand der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten



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