Einträge aus der Kategorie 'Datenschutz'

Lukas Martini - Bildung, Datenschutz, Informatives, Politik, Termine - 24. September 2011 - 0 Kommentarehttp://jupis.de/A1k

Junge Piraten auf der YOU – Halbzeit

Unser Stand auf der YOU!.

Unser Stand auf der YOU!.

Es ist Halb­zeit auf der YOU, Euro­pas größ­ter Jugend­messe. Bis zu 140.000 Besu­cher hat die Groß­ver­an­stal­tung auf dem Ber­li­ner Mes­se­ge­lände in den letz­ten bei­den Jah­ren ange­zo­gen und auch für die­ses Jahr wird eine ähnlich große Anzahl Besu­cher erwar­tet. Und in die­sem Jahr sind, in Sicht­weite vom Truck des Deut­schen Bun­des­ta­ges, auch die Jun­gen Pira­ten mit dabei.

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Julia Reda - Datenschutz, Politik - 5. April 2011 - 1 Kommentarhttp://jupis.de/j1t

#ZENSUS11 — Stoppt die Vollerfassung!

Die Jun­gen Pira­ten unter­stüt­zen die Erklä­rung des AK Zen­sus: „Stoppt die Vollerfassung!“

Wir schlie­ßen uns den For­de­run­gen des Bünd­nis­ses gegen die bevor­ste­hende Volks­zäh­lung an:

  • den sofor­ti­gen Stop des Zen­sus 2011 und die unver­züg­li­che Löschung aller bis­lang zen­tral erfass­ten und ver­ar­bei­te­ten Daten im Zusam­men­hang mit dem Zen­sus– und dem Zensusvorbereitungsgesetz.
  • die Erar­bei­tung alter­na­ti­ver Volks­zäh­lungs­me­tho­den, die eine unver­züg­li­che und nicht wie­der rück­gän­gig mach­bare Anony­mi­sie­rung der erho­be­nen Daten beinhalten.
  • eine recht­zei­tige, umfas­sende und ehr­li­che Auf­klä­rung der Bevölkerung.
  • eine wirk­lich moderne “Volks­zäh­lung”, die auf eine mit Andro­hung und Ver­fü­gung hoher Buß– und Zwangs­gel­der durch­ge­setzte “Aus­kunfts­pflicht” ver­zich­ten kann.
  • die Gleich­be­hand­lung aller Men­schen auch im Zusam­men­hang mit Befra­gun­gen und Erfas­sun­gen des Zensus.
  • Trans­pa­renz über Kos­ten des Zen­sus und den Sinn und Zweck der ein­zel­nen Erhebungsmerkmale.


  • Julia Reda - Bildung, Datenschutz, Politik, Überwachung, Zensur - 7. September 2010 - 1 Kommentarhttp://jupis.de/t9v

    Freiheit statt Angst – Ein paar Themen

    Am kom­men­den Sams­tag fin­det in Ber­lin wie­der die Demons­tra­tion „Frei­heit statt Angst“, orga­ni­siert von einem Bünd­nis aus Par­teien, Bür­ger­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen et al., statt. INDECT, ACTA & Co zei­gen es: Staat­li­che Über­wa­chung ist und wird wei­ter­hin ein Pro­blem sein. Und auch wenn ich selbst für mich bean­spru­che, dass meine Daten offen sein dür­fen, bin ich der Ansicht, dass Men­schen selbst dar­über ent­schei­den kön­nen sol­len. Gerade bei staat­li­chen Maß­nah­men ist das aller­dings eigent­lich nie gegeben.

    Freiheit statt AngstAuch die Pira­ten, im letz­ten Jahr vor allem durch Flag­gen­schwen­ken, Techno-Truck und einen Man­gel an Inhal­ten auf­ge­fal­len, wer­den wie­der mit dabei sein. Span­nen­der sind aber die Jun­gen Pira­ten die sich im Vor­feld mit eini­gen rele­van­ten The­men aus­ein­an­der gesetzt haben: Mit der Bil­dungs­card und der Schüler-Datei, die zur Zeit in Ber­lin in der Dis­kus­sion ist.
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    Julia Reda - Datenschutz, Internetkultur, Pressemitteilungen - 8. Juli 2010 - 15 Kommentarehttp://jupis.de/4y7

    Blizzard will den gläsernen Gamer

    Mit Bestür­zung neh­men die Jun­gen Pira­ten zur Kennt­nis, dass der Computerspiele-Entwickler Activi­sion Bliz­zard den Daten­schutz in sei­nen Spie­len, dar­un­ter das weit ver­brei­tete Multiplayer-Onlinespiel World of War­craft (WoW), kom­plett auf­he­ben will. Ab 27. Juli kön­nen die Inter­net­fo­ren von Bliz­zard, über die neben Dis­kus­sio­nen auch aktu­elle Infor­ma­tio­nen und Sup­port für die Spiele abge­wi­ckelt wer­den, nur noch unter Ver­öf­fent­li­chung des vol­len Namens von Kun­den ver­wen­det werden.

    Screenshot World of Warcraft (c) by Activision Blizzard - Bearbeitung von Pirate Gaming e.V.

    Mit der Ent­schei­dung von Activi­sion Bliz­zard sind die Per­sön­lich­keits­rechte von Mil­lio­nen Deut­schen in Gefahr“, kri­ti­siert André Ulrich, Chef der WoW-Gilde des Pirate Gaming e.V. Allein World of War­craft hat welt­weit über elf Mil­lio­nen Abonnenten.

    Die Reak­tion der Nut­zer im offi­zi­el­len Forum von World of War­craft zeigt die volle Palette der Gefähr­dun­gen, die von die­ser neuen Pra­xis aus­ge­hen: Spie­ler berich­ten über ihre nega­ti­ven Erfah­run­gen mit Iden­ti­täts­dieb­stahl, Stal­king und per­sön­li­chen Rache­ak­ten, die durch Ver­öf­fent­li­chung schein­bar unbe­deu­ten­der per­sön­li­cher Daten im Netz ent­stan­den sind. Von den über 35.000 wei­test­ge­hend bestürz­ten Foren­bei­trä­gen sei­ner Kun­den zeigt sich Activi­sion Bliz­zard bis­lang völ­lig unbe­ein­druckt.
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