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	<title>Junge Piraten &#187; Internetkultur</title>
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		<title>Ist der JMStV zu retten?</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 12:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Reda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufatmen: Die geplante und von den JuPis ausführlich kritisierte Neufassung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags ist kürzlich am nordrhein-westfälischen Landtag gescheitert – wenn auch nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern am Parteiengeschacher. Auf GrünDigital wünscht sich die Grünen-Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner zu Weihnachten konstruktive Vorschläge, wie der JMStV reformiert werden kann. Ein durchaus löbliches Unterfangen, schließlich birgt das Vertragswerk nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufatmen: Die geplante und von den JuPis ausführlich kritisierte <a href="http://www.junge-piraten.de/2010/07/01/wer-schutzt-uns-vor-den-jugendschutzern/">Neufassung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags</a> ist kürzlich am nordrhein-westfälischen Landtag gescheitert – wenn auch nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern am Parteiengeschacher. <a href="http://gruen-digital.de/2010/12/zu-weihnachten-wuensche-ich-mir-eure-ideen-zum-jmstv/">Auf GrünDigital wünscht sich</a> die Grünen-Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner zu Weihnachten konstruktive Vorschläge, wie der JMStV reformiert werden kann. Ein durchaus löbliches Unterfangen, schließlich birgt das Vertragswerk nach wie vor <a href="http://kontroversen.de/2010/12/der-jmstv-wurde-gekippt-nun-droht-der-jmstv/">eine ganze Reihe</a> gruseliger Regelungen: Nicht nur die völlig weltfremden Internet-Sendezeitregelungen, sondern sogar die Möglichkeit von Netzsperren findet sich in der aktuell gültigen Version des JMStV.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4086/5004616881_b26dbff1a2_m.jpg"><img class="alignleft" title="Ein Junger Pirat demonstriert gegen den JMStV" src="http://farm5.static.flickr.com/4086/5004616881_b26dbff1a2_m.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a>Bedenklich ist allerdings die Art der Vorschläge, die GrünDigital hierbei im Auge hat:</p>
<blockquote><p>„Deshalb hier ein erster Aufruf: Wandelt Eure Kritik in konstruktive Vorschläge um! Teilt uns Eure Ideen mit, wie wir gewährleisten können, dass Kinder aktiv, aber geschützt vor Pornografie, Gewalt und dergleichen am WWW teilhaben können. Ich bitte vor allem Netz-Aktive mit Kindern, sich zu beteiligen und über ihre eigenen Erfahrungen zu berichten.“</p></blockquote>
<p>Dieser Aufruf, obwohl zweifellos gut gemeint, geht am eigentlichen Problem des JMStV vorbei. Zwar ist es sinnvoll, nach dem gescheiterten Änderungsvertrag proaktiv Einfluss auf den sicher folgenden nächsten Anlauf zur Reform des JMStV zu nehmen, aber „wie wir gewährleisten können, dass Kinder aktiv, aber geschützt vor Pornografie, Gewalt und dergleichen am WWW teilhaben können“ ist dabei eben nicht die brennende Frage.<br />
<span id="more-2518"></span></p>
<p><strong>Das Internet ist kein Rundfunkmedium!</strong></p>
<p>Das Kernproblem des JMStV liegt in dem fehlgeleiteten Versuch, das Internet überhaupt als „Rundfunkmedium“ in einem Staatsvertrag zwischen den Ländern regeln zu wollen. <a href="http://www.junge-piraten.de/2010/07/05/junge-piraten-fordern-neuordnung-des-medienrechts/">Wie die JuPis bereits mehrfach darlegten</a>, folgt das Internet einer völlig anderen Logik als Fernsehen oder Radio:</p>
<blockquote><p>„Wo der Rundfunk regional ist, ist das Internet global, wo der Rundfunk ein geordnetes Programm bietet, hat das Internet eine nahezu unendliche Auswahl. Im Rundfunk dominieren Anbieter, die sich meist hauptberuflich mit ihrem Medium beschäftigen. Im Internet betreiben viele Privatleute Blogs, twittern oder haben eine Homepage für Ihren Verein erstellt – die Trennung von Anbieter und Rezipient ist Vergangenheit. Dies sind unvereinbare Gegensätze.“</p></blockquote>
<p>Das Internet ist Telekommunikations-Infrastruktur und kein Rundfunkmedium, das einseitig Inhalte weniger Sender an die Masse verteilt. Als solches hat das Internet in der Ländergesetzgebung genauso wenig zu suchen wie etwa das Schienennetz und ist deshalb in einer Neuerung des JMStV aus diesem komplett zu entfernen.</p>
<p>Der JMStV kann also nur verbessert werden, indem man jeden Verweis auf das Internet streicht? Tatsächliche Verbesserungen für den Jugendschutz im Internet können von einem Staatsvertrag ohnehin nicht ausgehen?</p>
<p>Nicht ganz:</p>
<p><strong>Medienkompetenz wirkt über Ländergrenzen hinaus</strong></p>
<p>Selbst die Länder können mit dem JMStV einen Beitrag zum Jugendschutz im Internet leisten: indem sie Maßnahmen zur Förderung von Medienkompetenz ausbauen. Im Gegensatz zur Deutschen Netzsperrstunde, Kennzeichnungspflicht und Verboten wirkt die Aufklärung von Kindern und Eltern über die Grenzen eines Mediums hinaus.</p>
<p>Völlig egal, ob das Internet in Technik und Informationsübermittlung ganz anders wirkt als Fernsehen und Hörfunk – Kinder, die einmal lernen, Inhalte kritisch zu hinterfragen, oder Eltern, die sich die Zeit nehmen, die Medien gemeinsam mit ihren Sprösslingen zu erforschen, können diese Stärken im Rundfunk gleichermaßen einsetzen wie im Internet. Auch, wenn unser föderalistisches Bildungssystem zuweilen anderes glauben machen will, macht Bildung an Ländergrenzen nicht Halt. Wenn man das doch bloß vom <a href="http://twitter.com/gruenenrw/status/9305356467445760">Willen der Grünen</a> behaupten könnte, vernünftige Netzpolitik zu betreiben! Das ist unser Weihnachtswunsch für 2011.</p>
<hr />Bild [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-by</a>] by <a href="http://www.flickr.com/photos/gedankenstuecke/5004616881/sizes/l/in/photostream/">gedankenstuecke</a></p>
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		<title>JuPis und Pirate Gaming entern die Northcon</title>
		<link>http://www.junge-piraten.de/2010/11/30/jupis-und-pirate-gaming-entern-die-northcon/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 14:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Schilling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal ist ein Jahr vorbei und die NorthCon 2010 steht vor der Tür. Vom 16. bis 19. Dezember hat die größte deutsche LAN-Party wieder ihre Pforten für Besucher geöffnet. Die in Neumünster gelegene Holstenhalle wird mit bis zu 4000 Gamern gefüllt sein und sowohl Pirate Gaming als auch die Jungen Piraten sind erneut mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.northcon.de/gfx_struct/nc_logo_2008.png" alt="" /><br />
Wieder einmal ist ein Jahr vorbei und die <a href="http://www.northcon.de/">NorthCon</a> 2010 steht vor der Tür. Vom 16. bis 19. Dezember hat die größte deutsche LAN-Party wieder ihre Pforten für Besucher geöffnet.<br />
Die in Neumünster gelegene Holstenhalle wird mit bis zu 4000 Gamern gefüllt sein und sowohl Pirate Gaming als auch die Jungen Piraten sind erneut mit dabei!</p>
<p>Wie auch in den letzen Jahren haben die Jungen Piraten zusammen mit Pirate Gaming wieder etwas besonderes für die Besucher der Northcon vorbereitet:</p>
<p>„Dieses Jahr werden wir euch mit einer Retro-Gaming-Chill-Out-Lounge überraschen! Ihr könnt euch einfach gemütlich auf die Couch fallen lassen und etwas NES und Atari zocken,“ kündigt Sven Krumbeck, Hauptorganisator der Aktion und Vorsitzender von <a href="http://www.pirate-gaming.de/">Pirate Gaming e.V.</a> an.</p>
<p>Neben weiteren bekannten Ausstellern wie z.B. SNOGARD Computer und PC-Cooling wird unter anderem auch Jan Hegenberg live auf der NorthCon auftreten.<br />
Verpasst also nicht das LAN-Event des Jahres und stattet den jungen Mitgliedern von Pirate Gaming e.V. und den Jungen Piraten einen Besuch ab!</p>
<hr />
Verantwortlich für das Erstellen der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten<br />
Verantwortlich für den Versand der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten</p>
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		<title>Was ist eigentlich… Freie Software?</title>
		<link>http://www.junge-piraten.de/2010/11/15/was-ist-eigentlich-freie-software-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 09:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Schilling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatives]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der OpenRheinRuhr 2010, einer Veranstaltung, die vom gleichnamigen Verein organisiert wird, möchten wir euch Freie Software vorstellen. Auf der OpenRheinRuhr gibt es verschiede Vorträge zu Freier Software sowie Aussteller, die ihre Freie Software und die Community präsentieren. Zunächst stellt sich natürlich die Frage, was diese Freie Software eigentlich ist. Im Grunde ist es ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der <a href="http://www.openrheinruhr.de/">OpenRheinRuhr 2010</a>, einer Veranstaltung, die vom gleichnamigen Verein organisiert wird, möchten wir euch Freie Software vorstellen. Auf der OpenRheinRuhr gibt es verschiede Vorträge zu Freier Software sowie Aussteller, die ihre Freie Software und die Community präsentieren. Zunächst stellt sich natürlich die Frage, was diese Freie Software eigentlich ist. Im Grunde ist es ganz einfach, denn bei Freier Software geht es darum, dass der ihr zu Grunde liegende Quellcode, der die Anweisungen enthält, was das Program eigentlich macht, offen für alle einsehbar, hoffentlich auch nachvollziehbar und anpassbar ist. Herkömmliche properitäre Software wird meist für eine Prozessorversion als ausführbares Programm und ohne ihren Quellcode geliefert, so dass man nicht sehen kann, aus welchem Code die Software eigentlich besteht.<a href="http://www.gnu.org/graphics/heckert_gnu.small.png"><img class="alignright" title="GNU" src="http://www.gnu.org/graphics/heckert_gnu.small.png" alt="GNU Head - Logo des GNU-Projekts" width="145" height="140" /></a></p>
<p><strong>Woher kommt sie?</strong></p>
<p>Freie Software ensteht meistens, wenn ein Nutzer ein Stück Software mit bestimmten Funktionen sucht und festellt, dass es kein Programm mit diesen Funktionen gibt bzw. vorhandene nicht nützlich für seinen Zweck sind. Er schreibt selbst ein kleines Programm und stellt es unter einer freien Softwarelizenz anderen Leuten, die eventuell das gleiche Programm suchen, zur Verfügung. Vielleicht finden sie es interessant und korrigieren einen Fehler oder schreiben eine Verbesserung für das Programm. So entsteht über die Zeit eine Gemeinschaft, die sich die ständige Verbesserung und Verbreitung des Programms zur Aufgabe macht.<br />
<span id="more-2447"></span></p>
<p><strong>Lizenzen</strong></p>
<p>Für die Verbreitung Freier Software haben sich vor allem zwei Lizenzen durchgesetzt, aus denen im Laufe der Zeit verschiedene Abwandlungen, die für bestimmte Rechtslagen erforderlich waren, entstanden sind. Insgesamt gibt es mehr als 150 verschiedene Lizenzen für Freie Software, aber die wichtigsten bleiben immernoch die GNU General Public License und die BSD-Lizenz. Beide Lizenzen sehen vor, dass die Software und deren Quellcode sowohl verändert als auch unverändert weitergegeben und kommerziell vertrieben werden darf. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Lizenzen properitärer Software, die es ausdrücklich verbieten, Änderungen am Quellcode vorzunehmen oder ihn gar frei zugänglich weiterzugeben, ist dies hier durchaus erwünscht. Der Hauptunterschied der Lizenzen liegt darin, dass alle Software, die Teile von GPL-lizenzierter Software verwendet, auch unter der gleichen Lizenz veröffentlicht werden muss. Die BSD-Lizenz sieht dies wesentlich freier, denn sie erlaubt es, dass die Lizenz der Software, die auf BSD-lizenzierter Software aufbaut, beliebig gewählt werden kann. Ein gutes Beispiel hierfür ist Apples Mac OS, dessen Grundsystem auch auf BSD baut, das aber seinen Code nicht öffentlich freigibt. Aber hier genug zu den Lizenzen, denn diese sind ein unglaublich spannendes aber auch umfangreiches Thema, das den Rahmen dieses Artikel sprengen würde.</p>
<p><strong>Verbreitung</strong></p>
<p>In den letzten Jahren findet Freie Software eine immer größere Verbreitung und Akzeptanz unter den Computernutzern und oft ist es den meisten gar nicht bekannt, dass sie Freie Software nutzen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Betriebssystem Android OS, welches auf einem großen Teil der Smartphones läuft. Aber nicht nur auf Smartphones kann man im Haushalt auf Freie Software stoßen, denn auch einige Router bauen auf Freier Software auf. Diese wird aber meist nicht wahrgenommen, da sie unter einer grafischen Oberfläche versteckt ist, die für die meisten Nutzer einfacher zu bedienen ist. Freie Software findet man auf den heimischen Computern oft, aber vielen Anwendern ist dies unbekannt. Weit verbreitete Beispiele für Freie Software, die sich auch auf dem Heimcomputer tummelt, sind der Browser Firefox, das Mail-Programm Thunderbird und die Office-Suite OpenOffice.org. Jedoch wird im kommerziellen Bereich Freie Software wesentlich intensiver genutzt. Betriebssysteme, die auf Freier Software basieren, sind auf dem Großteil der Server im Internet vertreten, die dem Endnutzer verschiedene Webseiten und Dienste zur Verfügung stellen. Freie Software ist im Internet nicht nur weit verbreitet, sondern auch von hoher Qualität und Flexibilität. Durch das Internet wird jeder Internetnutzer auch zum Nutzer Freier Software.</p>
<p><strong>Gesellschaftliches Potential</strong></p>
<p>Freie Software besitzt außerdem ein großes gesellschaftliches Potential, denn um diese bilden sich Benutzer– und Entwicklergruppen, die eine Idee teilen. Gemeinsam arbeiten sie an einem bzw. mehreren Problemen, um Lösungen für diese(s) zu finden. Es ist deutlich zu erkennen, dass der Entstehungsprozess Freier Software nicht nur Wert auf technisch hochqualitative Softwarelösungen legt, sondern auch die soziale Komponente eine große Rolle spielt. Und dies ist auch ein wesentlicher Punkt, der die Mitwirkende an solchen Projekten antreibt. Der Sinn nach Freiheit und Gemeinschaft. Nicht nur die Endnutzer und die Beteiligten profitieren von dieser gutmütigen Motivation, sondern auch Entwickler oder solche, die es werden wollen. Gerade für Lernende ist es meist eine unglaubliche Hilfe, wenn sie nachvollziehen können, wie ein Programm funktioniert und wie es aufgebaut ist. Außerdem vergrößern sich durch die Quelloffenheit und die Mitarbeit von vielen Leuten die Möglichkeiten der Software. Es wird viel mehr Erweiterungen und neue Funktionen geben als bei properitärer Software, da bei ihr nicht ersichtlich ist, wie man Verbesserungen einbringen kann bzw. ist dies von den Firmen oftmals gar nicht erwünscht.</p>
<p><strong>Nutzen Freier Software</strong></p>
<p>Und was nutzt Freie Software den einfachen Anwendern wie uns? Ganz einfach: Eine Software, bei der jeder nachschauen kann, wie sie funktioniert, wird weitaus weniger fehleranfällig sein als eine Software, in der man Fehler nicht einmal nachvollziehen kann. Bei Freier Software achten sehr viele Leute darauf, den Code optimal zu halten.</p>
<p>Schlussendlich gilt bei Computern Mensch oder Maschine und hierauf hat die Freie Software eine ganz klare Antwort: Beides zusammen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Mail an Horst Seehofer</title>
		<link>http://www.junge-piraten.de/2010/10/13/e-mail-an-horst-seehofer/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 17:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Reda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist eine E-Mail an Horst Seehofer: Sehr geehrter Herr Seehofer, das Magazin heise.de berichtete in einer Nachrichtenmeldung, dass Sie für den Schutz des geistigen Eigentums eintreten. Dabei erteilten Sie uns, den Jungen Piraten – so heise.de – eine Absage, in der Sie uns unterstellten, dass wir einen „fast rechtsfreien Raum“ diesbezüglich befürworteten. Dies hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Mail">E-Mail</a> an Horst Seehofer:</em></p>
<p>Sehr geehrter Herr Seehofer,</p>
<p>das Magazin heise.de berichtete in einer <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Medientage-Seehofer-fuer-Netzsperren-und-Leistungsschutzrecht-1107110.html">Nachrichtenmeldung</a>, dass Sie für den Schutz des geistigen Eigentums eintreten. Dabei erteilten Sie uns, den Jungen Piraten – so heise.de – eine Absage, in der Sie uns unterstellten, dass wir einen „fast rechtsfreien Raum“ diesbezüglich befürworteten.</p>
<p>Dies hat bei uns für Verwirrung gesorgt, denn die von Ihnen uns zugeschriebene Meinung wurde so nie geäußert. Richtig ist, dass wir die Praxis, bei geistigem Schaffen von „Eigentum“ zu sprechen, als überaus fragwürdig erachten. Nichtsdestotrotz verlangen wir keine komplette Deregulierung des Urheberrechts in– oder außerhalb des Netzes. Wer in unseren Forderungen oder denen der Piratenpartei den Ruf nach einem „rechtsfreien Raum“ vermutet, verkennt die Tatsache, dass das Internet in Urheberrechtsfragen gegenüber der analogen Welt weit überreguliert ist.</p>
<p>Die überzogenen Jugendschutzmaßnahmen, die wir anprangern, gelten nicht nur im Internet, sondern auch am Kiosk oder im Kino. Die Jungen Piraten sehen nicht tatenlos zu, wie von Politikern der Lebensraum junger Menschen auf eine Art und Weise reglementiert wird, die der freien Kommunikation, dem freien Wissen und dem freien Denken schadet. Dass selbst Erwachsene durch die in ihrer Schärfe nahezu unübertroffene deutsche Jugendschutzgesetzgebung massiv eingeschränkt werden, ist ebenfalls ein unhaltbarer Zustand.</p>
<p>Daher fragen wir Sie, was Sie zu der Annahme bewogen hat, wir forderten einen „fast rechtsfreien Raum“, und bitten Sie uns darüber zu informieren und dies alsbald richtigzustellen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Julia Reda<br />
Vorsitzende der Jungen Piraten</p>
<p>P.S.: Willkommen auf der Datenautobahn. <img src='http://www.junge-piraten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Junge Piraten und Pirate Gaming auf der gamescom</title>
		<link>http://www.junge-piraten.de/2010/08/17/junge-piraten-und-pirate-gaming-auf-der-gamescom/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Reda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[It’s official: Ab Mittwoch, dem 18.08, findet Ihr uns auf der gamescom in Halle 9, Standnummer C-045! Vor Ort könnt Ihr Euch am gemeinsamen Stand von Jungen Piraten und Pirate Gaming über unsere Aktivitäten im Bereich Computer– und Videospiele informieren. Die Missverständnisse, die es im Vorfeld bezüglich der Teilnahme politischer Jugendorganisationen gegeben hatte, konnten dank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>It’s official:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ab Mittwoch, dem 18.08, findet Ihr uns auf der gamescom in Halle 9, Standnummer C-045</strong><strong>!</strong><br />
Vor Ort könnt Ihr Euch am gemeinsamen Stand von Jungen Piraten und <a href="http://www.pirate-gaming.de/">Pirate Gaming</a> über unsere Aktivitäten im Bereich Computer– und Videospiele informieren.<br />
<a href="http://www.gamescom.de/de/gamescom/home/index.php"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2299" title="gamescom-logo" src="http://www.junge-piraten.de/wp-content/uploads/2010/08/gamescom-logo-300x102.jpg" alt="" width="300" height="102" /></a><br />
Die <a href="http://www.junge-piraten.de/2010/08/01/quo-vadis-gamescom-2010/">Missverständnisse</a>, die es im Vorfeld bezüglich der Teilnahme politischer Jugendorganisationen gegeben hatte, konnten dank der Gesprächsbereitschaft der Veranstalter glücklicherweise rechtzeitig aus der Welt geschafft werden. Für das großzügige Entgegenkommen der koelnmesse bei der kurzfristigen Anmeldung des Standes bedanken wir uns ganz herzlich.</p>
<p style="text-align: left;">Die gamescom ist eine der weltgrößten Video– &amp; Computerspielmessen. Im letzten Jahr besuchten über 245.000 Menschen die Stände von über 450 Ausstellern aus 31 Ländern. Gigantische Möglichkeiten zum Testen, Begutachten, Kennenlernen, Spaß haben!</p>
<p>Also: <strong>Setzt die Segel gen Köln!</strong> Wir freuen uns auf euren Besuch am Stand.</p>
<hr />
<p>Bild: © Koelnmesse</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Quo vadis, gamescom 2010?</title>
		<link>http://www.junge-piraten.de/2010/08/01/quo-vadis-gamescom-2010/</link>
		<comments>http://www.junge-piraten.de/2010/08/01/quo-vadis-gamescom-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 19:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Update 1. August: Inzwischen hat der BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.) die ursprüngliche Aussage der Koelnmesse relativiert. So ist nicht mehr von einem pauschalen konzeptionellen Ausschluss die Rede, vielmehr bestehe unter bestimmten Umständen auch für politische Jugendverbände die Option einer Teilnahme als Aussteller. Ruth Lemmen, Referentin Medienkompetenz beim BIU dazu: „Die Koelnmesse hat entschieden, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Update 1. August:</strong><br />
Inzwischen hat der BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.) die ursprüngliche Aussage der Koelnmesse relativiert. So ist nicht mehr von einem pauschalen konzeptionellen Ausschluss die Rede, vielmehr bestehe unter bestimmten Umständen auch für politische Jugendverbände die Option einer Teilnahme als Aussteller.<br />
Ruth Lemmen, Referentin Medienkompetenz beim BIU dazu:</p>
<p><em>„Die Koelnmesse hat entschieden, dass politische Parteien keine Aussteller der gamescom sein können, da die gamescom keine politische Veranstaltung ist. Politische Jugendorganisationen können aber generell Aussteller der gamescom sein, wenn sichergestellt ist, dass nicht die politische Willensbildung und Werbung für eine politische Partei im Vordergrund der Präsenz steht, sondern Jugendarbeit mit Bezug auf Computer– und Videospiele.“</em></p>
<p>Für das im Juni vorgestellte Messekonzept von Pirate Gaming gibt es damit dann auch noch einen Hoffnungsschimmer. Ob sich in der Kürze der Zeit nun aber ein Stand tatsächlich realisieren lässt, ist fraglich. Wir halten euch auf den Laufenden!</p>
<hr />
<p>Das letztjährige Debut der gamescom in Köln war nicht nur aus Veranstalter-Sicht ein Erfolg. Die Messe kam zu einem idealen Zeitpunkt, um ein öffentliches Gegengewicht zur „Killerspiel-Debatte“ zu etablieren. Neben dem politischen Bildungsangebot des gamescom congress suchten auch die Jugendorganisationen der Parteien das direkte Gespräch mit den Gamern. Das wird sich in diesem Jahr jedoch ändern.<br />
<span id="more-2203"></span></p>
<div class="alignleft size-medium wp-image-2195" ><a href="http://www.pirate-gaming.de/images/phocagallery/thumbs/phoca_thumb_l_gamescom_thursday%20032.jpg"><img title="ESL Tribüne" src="http://www.pirate-gaming.de/images/phocagallery/thumbs/phoca_thumb_m_gamescom_thursday%20086.jpg" alt="ESL Tribüne" width="100" height="100" /></a><br />
ESL Tribüne</div>
<p>Die deutsche Gamer-Szene durchlebte 2009 ein turbulentes Jahr. Wie schon in Jahren zuvor wurden Vertreter politischer und gesellschaftlicher Organisationen nicht müde, das Thema „Killerspiele“ in den Medien zu halten. Dabei mussten Actionspiele als Sündenbock für Jugendgewalt und Amokläufe herhalten, selbst Rollenspiele wie World of Warcraft wurden plötzlich als Killerspiele bezeichnet. Die Stigmatisierung einer ganzen Jugendkultur gipfelte darin, dass in mehreren Städten die seit jeher friedlichen Sport-Events der Intel Friday Night Games abgesagt wurden. Dies geschah jedoch keineswegs freiwillig: Obwohl dieser Event bei Hallenbetreibern gerade wegen des geringen Security-Bedarfs gerne gesehen war, zwangen Politiker sie zum Vertragsbruch. Schlussendlich entschied sich Turtle Entertainment dazu, die Veranstaltungen nicht zu einem politischen Spielball werden zu lassen und sagte sie ab. Auf welch absurdem Fundament die Begründungen der Politiker standen, offenbarte sich hinter den Kulissen: Nach einem negativen Medienecho kam es zu systematischen Anrufen bei allen iFNG-Locations, um die dortigen Veranstaltungen ebenfalls zu kippen. In zwei Städten gelang das perfide Spiel, zeigte aber gleichzeitig auf, dass es weniger um Jugendschutz als vielmehr um persönliche Profilierung einzelner Politiker ging.</p>
<p>Bei einer Millionen Spieler starken Gemeinschaft war jedoch klar, dass dies nicht ohne Echo bleiben würde. Mit dem Independent Friday Night Game und den ersten Gamer-Demonstrationen der deutschen Geschichte regte sich Protest, den mit der Piratenpartei und den Grünen auch gleich zwei politische Organisationen mittrugen. Und mit dem <a href="http://www.vdvc.de/">VDVC</a> erhielten Gamer in Deutschland zum ersten mal ein organisiertes, öffentliches Sprachrohr.</p>
<div class="alignleft size-medium wp-image-2195" ><a href="http://www.pirate-gaming.de/images/phocagallery/thumbs/phoca_thumb_l_gamescom_thursday%20055.jpg"><img title="Ich wähle keine Spielekiller!" src="http://www.pirate-gaming.de/images/phocagallery/thumbs/phoca_thumb_m_gamescom_thursday%20055.jpg" alt="Ich wähle keine Spielekiller!" width="100" height="100" /></a><br />
Ich wähle keine<br/>Spielekiller!</div>
<p>Die gamescom bekam so in ihrem Debüt-Jahr einen unerwartet politischen Anstrich. Der gamescom congress bot Politikern und Vertretern der Games-Branche erstmalig eine gemeinsame Diskussionsplattform. Hier ließen einige Entwickler auch gleich Luft ab: „<em>What’s wrong with the Germans?</em>“ — diese provokative Frage von Gerhard Florin, Manager bei Electronic Arts, beschäftigte die Medien noch eine ganze Weile. Doch auch auf der Messe selbst war Politik allgegenwärtig: Die Jungen Piraten sowie die Junge Union diskutierten Jugendschutz und Medienpolitik an eigenen Infoständen und viele Messebesucher ließen es sich nicht nehmen, ihre eigenen politischen Botschaften offen herumzutragen. „<b><em>Ich wähle keine Spielekiller</em></b>“ war wohl das häufigste T-Shirt-Motiv auf der ganzen Messe. Mit Hilfe der ESL hatten auch VDVC-interessierte Messebesucher eine Anlaufstelle, während der neue Verband mit Flyern kräftig um neue Mitglieder warb.</p>
<p><strong>Und in diesem Jahr?</strong><br />
Trotz des für eine Entertainment-Messe großen Zuspruchs bezüglich der politischen Infostände wird es dieses Jahr keine geben. Der BIU schloss im Gegensatz zum letzten Jahr kategorisch eine Beteiligung politischer Parteien und Jugendorganisationen aus — diese passten nicht ins Messekonzept, so der Veranstalter. Doch nicht nur den politischen Jugendorganisationen wird die Teilnahme verwehrt, auch der VDVC hatte es schwer, überhaupt eine Präsenz auf der Messe zu bekommen. Wohin also will die gamescom? Hin zur reinen Konsum-Messe? Tatsächlich bieten Kultur-Festivals wie das Living Games Festival in Bochum oder die Next Level Conference in Köln interessantere Einblicke in die Spielerszene und überraschen mit einigen Acts sogar noch alteingesessene Gamer. Die Podiumsdiskussionen des Living Games Festivals über den kulturellen Wert von Spielen wären unterdessen für Kritiker ein wahrer Augenöffner. Doch schaffen jene Festivals es nicht, eine derart breite Öffentlichkeit wie eine gamescom zu erreichen. Bedient die gamescom etwa nur den „stumpfen Konsumenten“, um die Worte von LiGa-Chef Stephan Reichart zu verwenden? Die Erfahrung am letztjährigen Infostand der Jungen Piraten lässt das Gegenteil vermuten: Selten war ein politischer Infostand der Piraten so stark von diskussionsfreudigen Jugendlichen besucht.</p>
<p>Dass Computerspiele, Kultur, Politik und Gesellschaft eng miteinander verwoben sind, ist der gamescom jedoch nicht fremd: Der diesjährige gamescom congress am Messe-Donnerstag hat das Leitthema ‚Social Games‘ und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Der Eintritt ist kostenlos, es ist jedoch eine <a href="http://www.gamescom.de/congress">Anmeldung per Fax</a> erforderlich. Ironischerweise bleibt der gamescom congress so relativ exklusiv und der wichtigste Bestandteil von Social Games — nämlich die Spieler selbst — bleiben bei diesem Angebot relativ außen vor. Hier bot die Leipziger Games Convention noch interessante Angebote für die flanierenden Messebesucher in Form von offen platzierten Diskussionspodien.</p>
<div class="alignleft size-medium wp-image-2195"><a href="http://www.pirate-gaming.de/images/phocagallery/thumbs/phoca_thumb_l_gamescom_thursday%20032.jpg"><img title="Bundeswehr auf der GamesCom" src="http://www.pirate-gaming.de/images/phocagallery/thumbs/phoca_thumb_m_gamescom_thursday%20032.jpg" alt="Bundeswehr auf der GamesCom" width="100" height="100" /></a><br />
Bundeswehr</div>
<p>Es stellt sich also die Frage: Quo vadis, gamescom? Findet hier eine sinnvolle Abgrenzung zur damaligen Games Convention statt oder wird gerade auf ihre einstigen Stärken verzichtet? Im gerade mal zweiten Jahr der gamescom darf man wohl noch von einer Selbstfindungsphase sprechen und auch die Gamer-Community ist sich im direkten Vergleich beider Messen nicht einig. Eine Kuriosität bleibt am Ende jedoch übrig: Während Jugendpolitik und Gamer-Verbände offenbar schwer mit dem diesjährigen Konzept zu vereinbaren sind, steht ausgerechnet die Bundeswehr wieder auf der Ausstellerliste. </p>
<hr />
Dank an <a href="http://www.pirate-gaming.de">Pirate Gaming</a> für diesen Artikel! Das Original ist <a href="http://www.pirate-gaming.de/specials/item/207-quo-vadis-gamescom-2010">hier</a> zu finden.</p>
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		<title>Aktionsbündnis Winnenden igelt sich ein</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Reda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Jungen Piraten sind enttäuscht über die Antwort des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden auf den Offenen Brief des VDVC, Pirate Gaming und der Jungen Piraten. Während diese drei Organisationen dem Aktionsbündnis die Zusammenarbeit anbieten, um sinnvoll gegen Gewalt an Schulen vorzugehen, schlägt das Bündnis alle Annäherungsversuche aus und argumentiert weiterhin unfundiert und ohne auf die Argumente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.junge-piraten.de/wp-content/uploads/2010/07/winnenden.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2231" title="winnenden" src="http://www.junge-piraten.de/wp-content/uploads/2010/07/winnenden.jpg" alt="" width="378" height="120" /></a>Die Jungen Piraten sind enttäuscht über die <a href="http://www.stiftung-gegen-gewalt-an-schulen.de/index.php/aktionen/medienarchiv/328-das-amokbuendnis-schafft-sich-neue-gegner">Antwort des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden</a> auf den <a href="http://www.ich-bin-gamer.net/index.php?option=com_petitions&amp;view=petition&amp;id=2">Offenen Brief</a> des VDVC, Pirate Gaming und der Jungen Piraten. Während diese drei Organisationen dem Aktionsbündnis die Zusammenarbeit anbieten, um sinnvoll gegen Gewalt an Schulen vorzugehen, schlägt das Bündnis alle Annäherungsversuche aus und argumentiert weiterhin unfundiert und ohne auf die Argumente anderer näher einzugehen.</p>
<p>„Das Aktionsbündnis offenbart einen erschreckenden Mangel an fachlicher Auseinandersetzung mit Computerspielen“, kritisiert Heiko Herberg, der Vorsitzende der Jungen Piraten. „Die Aussagen des Aktionsbündnisses entbehren jeder Grundlage.“ Obwohl im gemeinsamen offenen Brief dargelegt wurde, dass Ego-Shooter nicht vom US-Militär zur Senkung der Tötungshemmung eingesetzt werden, greift Schober sogar dieses Vorurteil wieder auf. Somit bestätigt die Reaktion Anschuldigungen der Gamer, der AAW-Vorsitzdende wiederhole Unwahrheiten wider besseres Wissen.</p>
<p>„Wer überall nur Gegner sieht und engstirnig alle Hilfe ablehnt, lebt weit entfernt von der Realität und ist nur noch zu bedauern“, sagt Sven Krumbeck, der Vorsitzende des Vereins Pirate Gaming.</p>
<hr />
<p>Verantwortlich für das Erstellen der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten<br />
Verantwortlich für den Versand der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten</p>
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		<title>gamescom</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 18. bis 22.08.2010 ist in Köln die diesjährige gamescom. Der öffentliche Zeitraum ist ab dem 19.08. Mehr Informationen unter: www.gamescom.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 18. bis 22.08.2010 ist in Köln die diesjährige gamescom. Der öffentliche Zeitraum ist ab dem 19.08.<br />
Mehr Informationen unter: <a href="www.gamescom.de">www.gamescom.de</a></p>
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		<title>Blizzard will den gläsernen Gamer</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Reda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Bestürzung nehmen die Jungen Piraten zur Kenntnis, dass der Computerspiele-Entwickler Activision Blizzard den Datenschutz in seinen Spielen, darunter das weit verbreitete Multiplayer-Onlinespiel World of Warcraft (WoW), komplett aufheben will. Ab 27. Juli können die Internetforen von Blizzard, über die neben Diskussionen auch aktuelle Informationen und Support für die Spiele abgewickelt werden, nur noch unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Bestürzung nehmen die Jungen Piraten zur Kenntnis, dass der Computerspiele-Entwickler Activision Blizzard den Datenschutz in seinen Spielen, darunter das weit verbreitete Multiplayer-Onlinespiel <em>World of Warcraft</em> (WoW), komplett aufheben will. Ab 27. Juli können die Internetforen von Blizzard, über die neben Diskussionen auch aktuelle Informationen und Support für die Spiele abgewickelt werden, nur noch unter Veröffentlichung des vollen Namens von Kunden verwendet werden.</p>
<p><a href="http://www.junge-piraten.de/wp-content/uploads/2010/07/DatenschutzinWoW.png"><img class="size-medium wp-image-2174 alignleft" title="DatenschutzinWoW" src="http://www.junge-piraten.de/wp-content/uploads/2010/07/DatenschutzinWoW-282x300.png" alt="Screenshot World of Warcraft (c) by Activision Blizzard - Bearbeitung von Pirate Gaming e.V." width="282" height="300" /></a></p>
<p>„Mit der Entscheidung von Activision Blizzard sind die Persönlichkeitsrechte von Millionen Deutschen in Gefahr“, kritisiert André Ulrich, Chef der WoW-Gilde des <a href="http://www.pirate-gaming.de/">Pirate Gaming e.V.</a> Allein World of Warcraft hat weltweit über elf Millionen Abonnenten.</p>
<p>Die <a href="http://forums.worldofwarcraft.com/thread.html?topicId=25712374700&amp;sid=1&amp;pageNo=1">Reaktion der Nutzer</a> im offiziellen Forum von World of Warcraft zeigt die volle Palette der Gefährdungen, die von dieser neuen Praxis ausgehen: Spieler berichten über ihre negativen Erfahrungen mit Identitätsdiebstahl, Stalking und persönlichen Racheakten, die durch Veröffentlichung scheinbar unbedeutender persönlicher Daten im Netz entstanden sind. Von den über 35.000 weitestgehend bestürzten Forenbeiträgen seiner Kunden zeigt sich Activision Blizzard bislang völlig unbeeindruckt.<br />
<span id="more-2173"></span><br />
Die ursprünglich freiwillig aktivierbare Funktion „Real ID“, mit der man die Klarnamen von befreundeten Spielern einsehen kann, wird nun schrittweise auf immer größere Bereiche der Spiele von Activision Blizzard ausgeweitet. Für Heiko Herberg, den Vorsitzenden der Jungen Piraten, ist klar: „Datenschutzbewusste Bürger werden um die Online-Spiele von Blizzard in Zukunft einen weiten Bogen machen müssen!“</p>
<hr />
<p>Bild: Screenshot World of Warcraft © by Activision Blizzard — Bearbeitung von Pirate Gaming e.V.</p>
<hr />
<p>Verantwortlich für das Erstellen der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten<br />
Verantwortlich für den Versand der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten</p>
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		<title>Junge Piraten fordern Neuordnung des Medienrechts</title>
		<link>http://www.junge-piraten.de/2010/07/05/junge-piraten-fordern-neuordnung-des-medienrechts/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[„Das Internet ist kein Rundfunkmedium!“ Diese simple Erkenntnis muss der Ausgangspunkt einer Neuausrichtung des Medienrechts für das Internet sein, so die Forderung der Jungen Piraten, die sie in einer Analyse der Begründung zum neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV-E) vorstellen. „Wir wenden uns entschieden gegen die vergeblichen Versuche der Politik, durch Sendezeiten und Kennzeichnungspflichten die Logik des Rundfunks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Das Internet ist kein Rundfunkmedium!“<br />
Diese simple Erkenntnis muss der Ausgangspunkt einer Neuausrichtung des Medienrechts für das Internet sein, so die Forderung der Jungen Piraten, die sie in einer <a href="http://www.junge-piraten.de/2010/07/01/wer-schutzt-uns-vor-den-jugendschutzern/">Analyse</a> der Begründung zum neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV-E) vorstellen.</p>
<p>„Wir wenden uns entschieden gegen die vergeblichen Versuche der Politik, durch Sendezeiten und Kennzeichnungspflichten die Logik des Rundfunks auf das Read-Write-Medium Internet zu übertragen“, erläutert Heiko Herberg, Vorsitzender der Jungen Piraten. „Wo der Rundfunk regional ist, ist das Internet global, wo der Rundfunk ein geordnetes Programm bietet, hat das Internet eine nahezu unendliche Auswahl“, kontrastieren die Jungen Piraten zwei Medientypen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.<span id="more-2146"></span></p>
<p>Um dem Internet, das keine Staatsgrenzen kennt, gerecht zu werden, ist eine Ansiedlung der  Gesetzgebungskompetenz bei den Ländern irrwitzig. Politische Entscheidungen, die sich für den Rundfunk etabliert haben, müssen in  Hinblick auf das Internet komplett in Frage gestellt werden. Eine Auseinandersetzung mit der digitalen Realität in Enquete-Kommissionen und Gesprächskreisen ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, wird aber durch eine rückwärtsgewandte Medienpolitik und einen falsch verstandenen Jugendschutz konterkariert. Julia Reda, Mitglied im Vorstand der Jungen Piraten, bemängelt: „Der deutschen Debatte um die Netzpolitik mangelt es vor allem an Ehrlichkeit und Sachverstand. Die Politk schützt mit Hilfe des Jugendschutzes vor der Jugend anstatt sich ihr zu nähern und hat ihren Auftrag klar verfehlt.“</p>
<hr />Verantwortlich für das Erstellen der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten<br />
Verantwortlich für den Versand der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten</p>
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