Julia Reda - Gaming, Jugendschutz, Pressemitteilungen - 17. August 2010 - 0 Kommentare
Als Erstunterzeichner unterstützen die Jungen Piraten und der Pirate Gaming e.V. die Petition des Verbands für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) gegen die Indizierung von Kulturgütern. „Mit der Indizierung befindet sich die deutsche Politik auf dem Holzweg. Das wichtige Ziel des Jugendschutzes wird durch sie nicht gefördert. Stattdessen verhindert die Indizierung eine differenzierte Auseinandersetzung mit Medieninhalten auch durch erwachsene Rezipienten“, bemängelt Julia Reda, Vorsitzende der Jungen Piraten. Sven Krumbeck, Vorsitzender von Pirate Gaming, fügt hinzu: „Der deutsche Jugendschutz ist einer der härtesten der Welt. Große Erfolge hat diese Verbotspolitik nicht vorzuweisen. Es muss ein Umdenken erfolgen.“
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Julia Reda - Internetkultur, Pressemitteilungen - 30. Juli 2010 - 4 Kommentare
Die Jungen Piraten sind enttäuscht über die Antwort des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden auf den Offenen Brief des VDVC, Pirate Gaming und der Jungen Piraten. Während diese drei Organisationen dem Aktionsbündnis die Zusammenarbeit anbieten, um sinnvoll gegen Gewalt an Schulen vorzugehen, schlägt das Bündnis alle Annäherungsversuche aus und argumentiert weiterhin unfundiert und ohne auf die Argumente anderer näher einzugehen.
„Das Aktionsbündnis offenbart einen erschreckenden Mangel an fachlicher Auseinandersetzung mit Computerspielen“, kritisiert Heiko Herberg, der Vorsitzende der Jungen Piraten. „Die Aussagen des Aktionsbündnisses entbehren jeder Grundlage.“ Obwohl im gemeinsamen offenen Brief dargelegt wurde, dass Ego-Shooter nicht vom US-Militär zur Senkung der Tötungshemmung eingesetzt werden, greift Schober sogar dieses Vorurteil wieder auf. Somit bestätigt die Reaktion Anschuldigungen der Gamer, der AAW-Vorsitzdende wiederhole Unwahrheiten wider besseres Wissen.
„Wer überall nur Gegner sieht und engstirnig alle Hilfe ablehnt, lebt weit entfernt von der Realität und ist nur noch zu bedauern“, sagt Sven Krumbeck, der Vorsitzende des Vereins Pirate Gaming.
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Julia Reda - Medien, Politik, Pressemitteilungen - 23. Juli 2010 - 0 Kommentare
Mit Erstaunen nehmen wir die Pläne unserer Landessozialministerin Aygül Özkan (CDU) zur Kenntnis, die niedersächsische Presse in ihrer Berichterstattung einzuschränken. Mit der sogenannten „Mediencharta für Niedersachsen“ möchte die Ministerin unter anderem dafür sorgen, dass über Integrationsthemen verstärkt, aber nur in einer „kultursensiblen Sprache“ berichtet wird, und dass dadurch der Integrationsprozess „nachhaltig unterstützt“ werden soll.
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Lukas Martini - Jugendschutz, Killerspiele, Pressemitteilungen - 23. Juli 2010 - 14 Kommentare
Die Jungen Piraten unterzeichnen zusammen mit dem Pirate gaming e.V. und dem Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler einen offenen Brief an das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden.
Zusammen mit den anderen Unterzeichnern setzen wir uns dafür ein, dass die Kriminalisierung von Computerspielen ohne stichhaltige Begründungen gestoppt wird, denn wir möchten uns nicht als Gegner, sondern als Verbündete im Kampf um eine bessere und gewaltfreie Zukunft engagieren.
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Julia Reda - Datenschutz, Internetkultur, Pressemitteilungen - 8. Juli 2010 - 15 Kommentare
Mit Bestürzung nehmen die Jungen Piraten zur Kenntnis, dass der Computerspiele-Entwickler Activision Blizzard den Datenschutz in seinen Spielen, darunter das weit verbreitete Multiplayer-Onlinespiel World of Warcraft (WoW), komplett aufheben will. Ab 27. Juli können die Internetforen von Blizzard, über die neben Diskussionen auch aktuelle Informationen und Support für die Spiele abgewickelt werden, nur noch unter Veröffentlichung des vollen Namens von Kunden verwendet werden.

„Mit der Entscheidung von Activision Blizzard sind die Persönlichkeitsrechte von Millionen Deutschen in Gefahr“, kritisiert André Ulrich, Chef der WoW-Gilde des Pirate Gaming e.V. Allein World of Warcraft hat weltweit über elf Millionen Abonnenten.
Die Reaktion der Nutzer im offiziellen Forum von World of Warcraft zeigt die volle Palette der Gefährdungen, die von dieser neuen Praxis ausgehen: Spieler berichten über ihre negativen Erfahrungen mit Identitätsdiebstahl, Stalking und persönlichen Racheakten, die durch Veröffentlichung scheinbar unbedeutender persönlicher Daten im Netz entstanden sind. Von den über 35.000 weitestgehend bestürzten Forenbeiträgen seiner Kunden zeigt sich Activision Blizzard bislang völlig unbeeindruckt.
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Julia Reda - Politik, Pressemitteilungen - 6. Juli 2010 - 0 Kommentare
Die Jungen Piraten Nordrhein-Westfalen unterstützen die Forderungen der Organisatoren des Christopher Street Day in Köln und fordern einen verbesserten, im Grundgesetz verankerten Diskriminierungsschutz, da jeder das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit besitzt. Diese ist durch das bisherige gesellschaftliche Schweigen und die Diskriminierung von Homosexuellen eindeutig eingeschränkt.
Max Kiecker, Mitglied im Vorstand der Jungen Piraten NRW, sagt: „Es kann nicht sein, dass weltweit Leute wegen ihrer sexuellen Einstellung verfolgt, diskriminiert und sogar, wie es kürzlich in Uganda gefordert wurde, hingerichtet werden. Obwohl sich die Situation in Deutschland gebessert hat, sollten wir zeigen, dass wir alle Menschen akzeptieren, und somit Deutschland zu einem internationalem Vorbild machen.“
Der Wunsch nach dieser Vorbildfunktion könnte in Deutschland aber zum Scheitern verurteilt sein, da der angebliche Brückenbauer Christian Wulff sich seit einigen Jahren als Kurator von „Pro Christ“ engagiert – eine Organisationen, die offen Position gegen Homosexualität und damit gegen die freie Entfaltung des Individuums bezieht. Wir können also gespannt sein, ob der Bundespräsident seinem Motto „Versöhnung“ treu bleibt.
Bild: © 2010
Thomas Brühl
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Jungen Piraten NRW
Stephan Urbach - Internetkultur, Jugendschutz, Pressemitteilungen - 5. Juli 2010 - 6 Kommentare
„Das Internet ist kein Rundfunkmedium!“
Diese simple Erkenntnis muss der Ausgangspunkt einer Neuausrichtung des Medienrechts für das Internet sein, so die Forderung der Jungen Piraten, die sie in einer Analyse der Begründung zum neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV-E) vorstellen.
„Wir wenden uns entschieden gegen die vergeblichen Versuche der Politik, durch Sendezeiten und Kennzeichnungspflichten die Logik des Rundfunks auf das Read-Write-Medium Internet zu übertragen“, erläutert Heiko Herberg, Vorsitzender der Jungen Piraten. „Wo der Rundfunk regional ist, ist das Internet global, wo der Rundfunk ein geordnetes Programm bietet, hat das Internet eine nahezu unendliche Auswahl“, kontrastieren die Jungen Piraten zwei Medientypen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. (mehr…)
Julia Reda - ACTA, Lobbyismus, Politik, Pressemitteilungen - 23. Juni 2010 - 0 Kommentare
Mit internationalen Protesten begleitet das Stopp-ACTA-Bündnis die Verhandlungen des Anti Counterfeiting Trade Agreements (ACTA) vom 28. Juni bis 2. Juli in Luzern (Schweiz). Die Jungen Piraten beteiligen sich an den bundesweiten Demonstrationen zum „AdACTA-Day“ am 26. Juni.
Zum wiederholten Male kommen Vertreter zahlreicher Regierungen und internationaler Konzerne zusammen, um hinter verschlossenen Türen über das Handelsabkommen ACTA zu beraten. Die Jungen Piraten haben sich bereits vor Monaten dem Stopp-ACTA-Bündnis angeschlossen, um gegen das intransparente Abkommen Stellung zu beziehen. „ACTA dient vorgeblich der Bekämpfung von Produktpiraterie. In Wahrheit liest es sich aber wie ein Wunschzettel der Content- und Pharmaindustrie“, bemängelt Julia Reda, Mitglied im Vorstand der Jungen Piraten. (mehr…)
Julia Reda - Bildung, Pressemitteilungen - 21. Juni 2010 - 0 Kommentare
Die Jungen Piraten NRW unterstützen die Kritik der Piratenpartei Bayern am Schulfiltersystem der Firma „Time for Kids“. Das System soll primär Webseiten mit gefährdenden Inhalten von Schulcomputern verbannen, sperrt dabei aber auch unter anderem Nachrichtenmagazine.
Der Schulfilter von „Time for Kids“ wurde und wird vor allem in bayrischen Schulen genutzt, aber er findet auch immer häufiger an Schulen in NRW und anderen Bundesländern Anklang. Laut Herausgeberangaben soll er Schüler davon abhalten, Webseiten z.B mit pornografischen Inhalten in der Schule abzurufen. Allerdings werden auch Nachrichtenseiten und Informationsportale wie die Webpräsenz der Tagesschau sowie kritische Seiten zum Thema Urheberrecht oder zum Thema Abtreibung gesperrt. Auch wurden in der Vergangenheit Webseiten der Jungen Piraten und Projektwebseiten wie HDDDZ gesperrt. Durch diese vielen, meistens unbegründeten Sperren ist es nicht möglich, effektiv zu recherchieren, was den Sinn eines Schulcomputers stark anzweifelbar macht.
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Lukas Martini - Bildung, Politik, Pressemitteilungen - 8. Juni 2010 - 4 Kommentare

Bildungsstreik in Bremen
Die Jungen Piraten unterstützen wie schon 2009 auch dieses Jahr den bundesweiten Bildungsstreik. Im Sommer 2009 waren dabei in 100 Städten über 270.000 Schüler und Studenten auf den Straßen, um gegen Missstände im Bildungssystem zu protestieren.
Dazu finden am Mittwoch, den 9. Juni bundesweit Demonstrationen und Aktionen statt. Die Jungen Piraten werden dabei vielerorts und vielzählig vertreten sein. (mehr…)
Bildungsstreik schule