Einträge aus der Kategorie 'Pressemitteilungen'

Julia Reda - Jugendschutz, Piratenpartei, Politik, Pressemitteilungen - 22. Oktober 2010 - 2 Kommentarehttp://jupis.de/lmf

Piratenpartei greift Jugendschutz-Positionen der Jungen Piraten auf

Der Bun­des­vor­stand der Pira­ten­par­tei hat in sei­ner gest­ri­gen Vor­stands­sit­zung die For­de­run­gen der Jun­gen Pira­ten nach einer Reform des Jugend­schut­zes weit­ge­hend über­nom­men. „Wir sind hoch erfreut, dass die Pira­ten­par­tei Deutsch­land unsere Vor­stel­lun­gen zum Jugend­me­di­en­schutz auf­ge­grif­fen hat“, so Julia Reda, Vor­sit­zende der Jun­gen Pira­ten. Das Posi­ti­ons­pa­pier, das auf der Bun­des­mit­glie­der­ver­samm­lung der Jun­gen Pira­ten vor zwei Wochen ver­ab­schie­det wurde, hat auch bei den Pira­ten gro­ßes Inter­esse geweckt. Die nun von der Pira­ten­par­tei ver­ab­schie­dete Fas­sung des Papiers unter­stützt auch die Kri­tik der Jun­gen Pira­ten an der Neu­fas­sung des Jugend­me­di­en­schutz­staats­ver­tra­ges (JMStV-E).


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Julia Reda - Allgemein, Jugendschutz, Politik, Pressemitteilungen - 11. Oktober 2010 - 12 Kommentarehttp://jupis.de/l93

Junge Piraten stellen Jugendschutz auf den Prüfstand

Auf ihrer dies­jäh­ri­gen Bun­des­mit­glie­der­ver­samm­lung in Düs­sel­dorf haben die Jun­gen Pira­ten am ver­gan­ge­nen Wochen­ende umfas­sende For­de­run­gen nach Locke­rung des Jugend­me­di­en­schut­zes erho­ben. „Viele Ver­mu­tun­gen über schäd­li­che Aus­wir­kun­gen von Medi­en­in­hal­ten ent­beh­ren jeg­li­cher wis­sen­schaft­li­chen Grund­lage“, erläu­tert Phil­lip The­len, frisch gewähl­tes Mit­glied im Vor­stand der Jun­gen Pira­ten. „Alle Jugend­schutz­ge­setze, die auf unge­prüf­ten Annah­men beru­hen, müs­sen auf den Prüfstand.“

Der For­de­rungs­ka­ta­log der Jun­gen Pira­ten umfasst die Abschaf­fung der Bun­des­prüf­stelle für jugend­ge­fähr­dende Medien (BPjM), eine strikte Frei­wil­lig­keit von Alters­frei­ga­ben und eine Anpas­sung des deut­schen Jugend­schut­zes an das in gro­ßen Tei­len Euro­pas eta­blierte PEGI-System für Altersfreigaben.

Neben inhalt­li­chen Beschlüs­sen wurde auf der Bun­des­mit­glie­der­ver­samm­lung ein neuer Vor­stand gewählt. Die 23-jährige Stu­den­tin Julia Reda wurde im Amt der Vor­sit­zen­den bestä­tigt. Stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende ist Susanne Graf (18). Wei­tere Vor­stands­mit­glie­der sind Jan Zaeske (18), Phil­lip The­len (18), Chris­tina König (18), Leo Bel­ler­sen (15) und Andreas Schie­berle (23).

Der Beschluss­text „Jugend­schutz und Medi­en­zen­sur“ als PDF


Bild [CC-by-sa] by Tobias M. Eckrich


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Julia Reda - Bildung, Politik, Pressemitteilungen - 1. Oktober 2010 - 20 Kommentarehttp://jupis.de/qfw

Stuttgart21: CDU spricht Jugendlichen Recht auf politische Teilhabe ab

Ges­tern, am 30. Sep­tem­ber, fan­den erneut Demons­tra­tio­nen gegen das Bahn­pro­jekt Stuttgart21 statt. Zusätz­lich ver­an­stal­te­ten die­ses Mal unge­fähr 2000 Schü­ler einen fried­li­chen Streik auf dem Schloss­platz. Als Reak­tion auf die Teil­nahme von Jugend­li­chen und Kin­dern an dem zivi­len Wider­stand gegen Stuttgart21 warf Peter Hauk, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der CDU im Land­tag Baden-Württemberg, den Demons­tran­ten vor, Kin­der für den Pro­test zu instru­men­ta­li­sie­ren. Die­sem Vor­wurf schloss sich auch der Innen­mi­nis­ter von Baden-Württemberg, Heri­bert Rech, an.

Die Jun­gen Pira­ten bedau­ern, dass man­che Uni­ons­po­li­ti­ker den­ken, sie könn­ten über die poli­ti­sche Mün­dig­keit ihrer Mit­bür­ger ent­schei­den. „Es ist eine Unver­schämt­heit, dass sich Poli­ti­ker gern über die Poli­tik­ver­dros­sen­heit der Jugend­li­chen bekla­gen, aber poli­ti­sches Inter­esse als Instru­men­ta­li­sie­rung abge­tan wird“, beklagt Julia Reda, Vor­sit­zende der Jun­gen Pira­ten. Wie sol­len aus Jugend­li­chen mün­dige und selbst­be­stimmte Bür­ger wer­den, wenn sie erle­ben, wie ihr fried­li­cher Pro­test nie­der­ge­schla­gen wird? Die Mei­nung der Jugend­li­chen muss mit Wor­ten und nicht mit Gewalt beant­wor­tet werden.


Bild [CC-by-sa] by Cyma­phore


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Julia Reda - Gaming, Jugendschutz, Pressemitteilungen - 17. August 2010 - Kommentare deaktivierthttp://jupis.de/yg3

Junge Piraten und Pirate Gaming unterstützen Petition gegen Indizierung

IndizierungAls Erst­un­ter­zeich­ner unter­stüt­zen die Jun­gen Pira­ten und der Pirate Gaming e.V. die Peti­tion des Ver­bands für Deutsch­lands Video– und Com­pu­ter­spie­ler (VDVC) gegen die Indi­zie­rung von Kul­tur­gü­tern. „Mit der Indi­zie­rung befin­det sich die deut­sche Poli­tik auf dem Holz­weg. Das wich­tige Ziel des Jugend­schut­zes wird durch sie nicht geför­dert. Statt­des­sen ver­hin­dert die Indi­zie­rung eine dif­fe­ren­zierte Aus­ein­an­der­set­zung mit Medi­en­in­hal­ten auch durch erwach­sene Rezi­pi­en­ten“, bemän­gelt Julia Reda, Vor­sit­zende der Jun­gen Pira­ten. Sven Krum­beck, Vor­sit­zen­der von Pirate Gaming, fügt hinzu: „Der deut­sche Jugend­schutz ist einer der här­tes­ten der Welt. Große Erfolge hat diese Ver­bots­po­li­tik nicht vor­zu­wei­sen. Es muss ein Umden­ken erfol­gen.“
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Julia Reda - Internetkultur, Pressemitteilungen - 30. Juli 2010 - 10 Kommentarehttp://jupis.de/i9p

Aktionsbündnis Winnenden igelt sich ein

Die Jun­gen Pira­ten sind ent­täuscht über die Ant­wort des Akti­ons­bünd­nis­ses Amok­lauf Win­nen­den auf den Offe­nen Brief des VDVC, Pirate Gaming und der Jun­gen Pira­ten. Wäh­rend diese drei Orga­ni­sa­tio­nen dem Akti­ons­bünd­nis die Zusam­men­ar­beit anbie­ten, um sinn­voll gegen Gewalt an Schu­len vor­zu­ge­hen, schlägt das Bünd­nis alle Annä­he­rungs­ver­su­che aus und argu­men­tiert wei­ter­hin unfun­diert und ohne auf die Argu­mente ande­rer näher einzugehen.

Das Akti­ons­bünd­nis offen­bart einen erschre­cken­den Man­gel an fach­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung mit Com­pu­ter­spie­len“, kri­ti­siert Heiko Her­berg, der Vor­sit­zende der Jun­gen Pira­ten. „Die Aus­sa­gen des Akti­ons­bünd­nis­ses ent­beh­ren jeder Grund­lage.“ Obwohl im gemein­sa­men offe­nen Brief dar­ge­legt wurde, dass Ego-Shooter nicht vom US-Militär zur Sen­kung der Tötungs­hem­mung ein­ge­setzt wer­den, greift Scho­ber sogar die­ses Vor­ur­teil wie­der auf. Somit bestä­tigt die Reak­tion Anschul­di­gun­gen der Gamer, der AAW-Vorsitzdende wie­der­hole Unwahr­hei­ten wider bes­se­res Wissen.

Wer über­all nur Geg­ner sieht und eng­stir­nig alle Hilfe ablehnt, lebt weit ent­fernt von der Rea­li­tät und ist nur noch zu bedau­ern“, sagt Sven Krum­beck, der Vor­sit­zende des Ver­eins Pirate Gaming.


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Julia Reda - Medien, Politik, Pressemitteilungen - 23. Juli 2010 - Kommentare deaktivierthttp://jupis.de/laq

Junge Piraten Niedersachsen lehnen „Mediencharta für Niedersachsen“ ab

Mit Erstau­nen neh­men wir die Pläne unse­rer Lan­des­so­zi­al­mi­nis­te­rin Aygül Özkan (CDU) zur Kennt­nis, die nie­der­säch­si­sche Presse in ihrer Bericht­er­stat­tung ein­zu­schrän­ken. Mit der soge­nann­ten „Medi­en­charta für Nie­der­sach­sen“ möchte die Minis­te­rin unter ande­rem dafür sor­gen, dass über Inte­gra­ti­ons­the­men ver­stärkt, aber nur in einer „kul­tur­sen­si­blen Spra­che“ berich­tet wird, und dass dadurch der Inte­gra­ti­ons­pro­zess „nach­hal­tig unter­stützt“ wer­den soll.
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Lukas Martini - Jugendschutz, Killerspiele, Pressemitteilungen - 23. Juli 2010 - 15 Kommentarehttp://jupis.de/icb

Offener Brief an das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden

Die Jun­gen Pira­ten unter­zeich­nen zusam­men mit dem Pirate gaming e.V. und dem Ver­band für Deutsch­lands Video– und Com­pu­ter­spie­ler einen offe­nen Brief an das Akti­ons­bünd­nis Amok­lauf Winnenden.

Zusam­men mit den ande­ren Unter­zeich­nern set­zen wir uns dafür ein, dass die Kri­mi­na­li­sie­rung von Com­pu­ter­spie­len ohne stich­hal­tige Begrün­dun­gen gestoppt wird, denn wir möch­ten uns nicht als Geg­ner, son­dern als Ver­bün­dete im Kampf um eine bes­sere und gewalt­freie Zukunft enga­gie­ren.
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Julia Reda - Datenschutz, Internetkultur, Pressemitteilungen - 8. Juli 2010 - 15 Kommentarehttp://jupis.de/4y7

Blizzard will den gläsernen Gamer

Mit Bestür­zung neh­men die Jun­gen Pira­ten zur Kennt­nis, dass der Computerspiele-Entwickler Activi­sion Bliz­zard den Daten­schutz in sei­nen Spie­len, dar­un­ter das weit ver­brei­tete Multiplayer-Onlinespiel World of War­craft (WoW), kom­plett auf­he­ben will. Ab 27. Juli kön­nen die Inter­net­fo­ren von Bliz­zard, über die neben Dis­kus­sio­nen auch aktu­elle Infor­ma­tio­nen und Sup­port für die Spiele abge­wi­ckelt wer­den, nur noch unter Ver­öf­fent­li­chung des vol­len Namens von Kun­den ver­wen­det werden.

Screenshot World of Warcraft (c) by Activision Blizzard - Bearbeitung von Pirate Gaming e.V.

Mit der Ent­schei­dung von Activi­sion Bliz­zard sind die Per­sön­lich­keits­rechte von Mil­lio­nen Deut­schen in Gefahr“, kri­ti­siert André Ulrich, Chef der WoW-Gilde des Pirate Gaming e.V. Allein World of War­craft hat welt­weit über elf Mil­lio­nen Abonnenten.

Die Reak­tion der Nut­zer im offi­zi­el­len Forum von World of War­craft zeigt die volle Palette der Gefähr­dun­gen, die von die­ser neuen Pra­xis aus­ge­hen: Spie­ler berich­ten über ihre nega­ti­ven Erfah­run­gen mit Iden­ti­täts­dieb­stahl, Stal­king und per­sön­li­chen Rache­ak­ten, die durch Ver­öf­fent­li­chung schein­bar unbe­deu­ten­der per­sön­li­cher Daten im Netz ent­stan­den sind. Von den über 35.000 wei­test­ge­hend bestürz­ten Foren­bei­trä­gen sei­ner Kun­den zeigt sich Activi­sion Bliz­zard bis­lang völ­lig unbe­ein­druckt.
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Julia Reda - Politik, Pressemitteilungen - 6. Juli 2010 - Kommentare deaktivierthttp://jupis.de/o9l

Schluss mit Diskriminierung

ColognePride 2010Die Jun­gen Pira­ten Nordrhein-Westfalen unter­stüt­zen die For­de­run­gen der Orga­ni­sa­to­ren des Chris­to­pher Street Day in Köln und for­dern einen ver­bes­ser­ten, im Grund­ge­setz ver­an­ker­ten Dis­kri­mi­nie­rungs­schutz, da jeder das Recht auf freie Ent­fal­tung sei­ner Per­sön­lich­keit besitzt. Diese ist durch das bis­he­rige gesell­schaft­li­che Schwei­gen und die Dis­kri­mi­nie­rung von Homo­se­xu­el­len ein­deu­tig eingeschränkt.

Max Kiecker, Mit­glied im Vor­stand der Jun­gen Pira­ten NRW, sagt: „Es kann nicht sein, dass welt­weit Leute wegen ihrer sexu­el­len Ein­stel­lung ver­folgt, dis­kri­mi­niert und sogar, wie es kürz­lich in Uganda gefor­dert wurde, hin­ge­rich­tet wer­den. Obwohl sich die Situa­tion in Deutsch­land gebes­sert hat, soll­ten wir zei­gen, dass wir alle Men­schen akzep­tie­ren, und somit Deutsch­land zu einem inter­na­tio­na­lem Vor­bild machen.“

Der Wunsch nach die­ser Vor­bild­funk­tion könnte in Deutsch­land aber zum Schei­tern ver­ur­teilt sein, da der angeb­li­che Brü­cken­bauer Chris­tian Wulff sich seit eini­gen Jah­ren als Kura­tor von „Pro Christ“ enga­giert – eine Orga­ni­sa­tio­nen, die offen Posi­tion gegen Homo­se­xua­li­tät und damit gegen die freie Ent­fal­tung des Indi­vi­du­ums bezieht. Wir kön­nen also gespannt sein, ob der Bun­des­prä­si­dent sei­nem Motto „Ver­söh­nung“ treu bleibt.


Bild: © 2010 Tho­mas Brühl


Ver­ant­wort­lich für den Inhalt der Pres­se­mit­tei­lung: Lan­des­pres­se­stelle der Jun­gen Pira­ten NRW



admin - Internetkultur, Jugendschutz, Pressemitteilungen - 5. Juli 2010 - 7 Kommentarehttp://jupis.de/5fh

Junge Piraten fordern Neuordnung des Medienrechts

Das Inter­net ist kein Rund­funk­me­dium!“
Diese sim­ple Erkennt­nis muss der Aus­gangs­punkt einer Neu­aus­rich­tung des Medi­en­rechts für das Inter­net sein, so die For­de­rung der Jun­gen Pira­ten, die sie in einer Ana­lyse der Begrün­dung zum neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV-E) vorstellen.

Wir wen­den uns ent­schie­den gegen die ver­geb­li­chen Ver­su­che der Poli­tik, durch Sen­de­zei­ten und Kenn­zeich­nungs­pflich­ten die Logik des Rund­funks auf das Read-Write-Medium Inter­net zu über­tra­gen“, erläu­tert Heiko Her­berg, Vor­sit­zen­der der Jun­gen Pira­ten. „Wo der Rund­funk regio­nal ist, ist das Inter­net glo­bal, wo der Rund­funk ein geord­ne­tes Pro­gramm bie­tet, hat das Inter­net eine nahezu unend­li­che Aus­wahl“, kon­tras­tie­ren die Jun­gen Pira­ten zwei Medi­en­ty­pen, die unter­schied­li­cher kaum sein könn­ten. (mehr…)



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