Einträge aus der Kategorie 'Vorratsdatenspeicherung'

Julia Reda - Politik, Termine, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung - 17. Juni 2011 - 1 Kommentarhttp://jupis.de/oDU

Außen hui, innen pfui!

Am 21.06. demons­trie­ren die Jun­gen Pira­ten gemein­sam mit Pira­ten­par­tei, Huma­nis­ti­scher Union, AK Vor­rat und Foe­BuD unter dem Motto: „Außen hui, innen pfui – Ter­ror­ge­setze & Vor­rats­da­ten­spei­che­rung – IMK 2011″.
IMK-Demo-Banner

Anläss­lich der Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz am 21. und 22.06. in Frank­furt wen­den wir uns gemein­sam gegen den anhal­ten­den Grund­rech­te­ab­bau – Schluss mit Panik­ma­che, Ter­ror­ge­set­zen und Überwachungswahn!

Sei dabei:

Ort: Frank­furt am Main
Start: Kai­ser­sack
Datum: 21.6.2011
Uhr­zeit: 18 Uhr

Bünd­nis­seite

Flyer

Hash­tag: #imk­ffm



admin - Pressemitteilungen, Vorratsdatenspeicherung - 2. März 2010 - 5 Kommentarehttp://jupis.de/4q9

Vorratsdatenspeicherung vorerst gestrichen

Die Jun­gen Pira­ten begrü­ßen das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts [1], das das Gesetz zur Vor­rats­da­ten­spei­che­rung für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt. Die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung ver­stößt gegen das Fern­mel­de­ge­heim­nis aus Art. 10 Abs. 1 GG und ist damit nich­tig. Alle bis­lang gesam­mel­ten Daten müs­sen gelöscht wer­den.
Mit die­sem Urteil bestä­tigt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ruhe die Kri­tik eines brei­ten bür­ger­recht­li­chen Bünd­nis­ses, das sich seit Ver­ab­schie­dung des Geset­zes im Jahre 2007 gegen die ver­dachts­un­ab­hän­gige Spei­che­rung von Ver­bin­dungs­da­ten wehrt. Inner­halb der letz­ten Jahre ist das Pro­test­bünd­nis um den AK Vor­rats­da­ten­spei­che­rung [2] ent­ge­gen der all­ge­mei­nen Behaup­tung der Poli­tik­ver­dros­sen­heit immer wei­ter gewach­sen.
Das Urteil zeigt ein­drucks­voll, dass sich lang anhal­ten­der Pro­test und offen­sive Ein­for­de­rung bür­ger­li­cher Frei­hei­ten auch in Deutsch­land loh­nen. Vor allem aber macht das Urteil Mut. Mut, wei­ter die poli­ti­sche Land­schaft mit­zu­be­stim­men und wei­ter­hin auf Mis­stände in der Poli­tik hin­zu­wei­sen. (mehr…)



admin - Allgemein, Politik, Termine, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung - 23. Oktober 2009 - 1 Kommentarhttp://jupis.de/n3x

Mahnwache gegen die Abhörzentrale des BVA in Köln

Ahoi,

die Köl­ner Crew „Rhein­pi­ra­ten“ hat sich vor­ge­nom­men eine Mahn­wa­che gegen das Bun­des­ver­wal­tungs­amt in Köln zu machen. Anlass ist, dass unser Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­ble (CDU) im BVA eine neue Abtei­lung hat ein­rich­ten las­sen: Die von Wolf­gang Schäu­ble „Ser­vice Cen­ter TKÜ“ getaufte Abhör­zen­trale!

Wei­tere Infos (Wiki der JuPis) :  abhoerzentrale.junge-piraten.de



admin - Internetkultur, Politik, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung, Zensur - 7. Juli 2009 - 6 Kommentarehttp://jupis.de/gqv

Aufruf zu europaweiten Demonstrationen gegen Überwachung am 12. September 2009

Das Demons­tra­ti­ons­bünd­nis Frei­heit statt Angst des AK Vor­rats­da­ten­spei­che­rung ruft für den 12. Sep­tem­ber 2009 zur Demon­s­ta­tion gegen Restrik­tion, Zen­sur, Kon­troll– und Über­wa­chungs­wahn im Inter­net auf. Die Jun­gen Pira­ten rufen zur mas­si­ven Betei­li­gung an der Demons­tra­tion auf und unter­stüt­zen des­halb den Auf­ruf! Wir wer­den selbst mit vor Ort sein und hof­fen dabei auf Unter­stüt­zung! Auf deine Unter­stüt­zung! Lasst uns den herr­schen­den Kräf­ten laut­stark zei­gen, wie ver­werf­lich ihre Poli­tik wirk­lich ist!

Nach­fol­gend steht der Auf­ruf des Aktionsbündnisses.

Bür­ger­recht­le­rin­nen und Bür­ger­recht­ler rufen bun­des­weit zur Teil­nahme an der Demons­tra­tion gegen die aus­ufernde Über­wa­chung durch Wirt­schaft und Staat auf. Am Sams­tag, den 12. Sep­tem­ber 2009 wer­den sie unter dem Motto „Frei­heit statt Angst — Stoppt den Über­wa­chungs­wahn!“ auf die Straße gehen. Treff­punkt ist um 15.00 Uhr am Pots­da­mer Platz in Ber­lin. Die Demons­tra­tion ist Teil des euro­pa­wei­ten Akti­ons­ta­ges „Free­dom not Fear — Frei­heit statt Angst“, zu dem län­der­über­grei­fend Pro­teste gegen die Über­wa­chung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger stattfinden.

Der Über­wa­chungs­wahn greift wei­ter­hin um sich. Ins­be­son­dere die Über­wa­chung am Arbeits­platz hat zuge­nom­men. Beschäf­tigte wer­den in ihrem Arbeits­um­feld, teil­weise auch in ihrem Pri­vat­le­ben über­wacht. Zugleich regis­trie­ren, über­wa­chen und kon­trol­lie­ren uns staat­li­che Stel­len bei immer mehr Gele­gen­hei­ten. Egal was wir tun, mit wem wir spre­chen oder tele­fo­nie­ren, wohin wir uns bewe­gen oder fah­ren, mit wem wir befreun­det sind, wofür wir uns inter­es­sie­ren, in wel­chen Grup­pen wir uns enga­gie­ren — der „große Bru­der“ Staat und die „klei­nen Brü­der und Schwes­tern“ aus der Wirt­schaft wis­sen es immer genauer. Der dar­aus resul­tie­rende Man­gel an Pri­vat­sphäre und Ver­trau­lich­keit gefähr­det unsere Gesell­schaft. Men­schen, die sich stän­dig beob­ach­tet und über­wacht füh­len, kön­nen sich nicht unbe­fan­gen und mutig für ihre Rechte und eine gerechte Gesell­schaft einsetzen.

Der ver­meint­li­che Sicher­heits­ge­winn, mit dem Über­wa­chung und Kon­trolle oft begrün­det wer­den, ist mehr als zwei­fel­haft: Die Anhäu­fung von Infor­ma­tio­nen über die Bevöl­ke­rung bie­tet kei­nen bes­se­ren Schutz vor Kri­mi­na­li­tät, kos­tet uns jähr­lich aber Mil­li­ar­den von Euro. Gezielte und nach­hal­tige Maß­nah­men zur Stär­kung der Sicher­heit blei­ben dabei genauso auf der Stre­cke wie die Lösung drän­gen­der Pro­bleme, etwa der Arbeits­lo­sig­keit und der unglei­chen Lebens­chan­cen in unse­rem Land. Dar­über hin­aus weicht die ver­stärkte Kom­pe­tenz­ver­mi­schung und Zusam­men­ar­beit zwi­schen Poli­zei, Geheim­diens­ten und Mili­tär die bis­he­rige Balance staat­li­cher Gewal­ten­tei­lung auf. Das führt nicht nur zur Auf­he­bung rechts­staat­li­cher Gren­zen der Über­wa­chung im Inland, son­dern auch zur zuneh­men­den Abschot­tung unse­rer Gesell­schaft nach Außen.

Die Über­wa­chung des All­tags betrifft nicht nur Min­der­hei­ten, son­dern uns alle: Sie beein­träch­tigt die Frei­heit unse­res Glau­bens­be­kennt­nis­ses, unsere Mei­nungs– und Infor­ma­ti­ons­frei­heit, die freie Arbeit der Medien, die Koali­ti­ons­frei­heit und die Inte­gri­tät von Unter­neh­men. Viele zivil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen und Berufs­grup­pen sehen sich in beson­de­rem Maße der Über­wa­chung und Kon­trolle aus­ge­setzt, etwa die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Bera­tungs­diens­ten, Ärztin­nen und Ärzte, Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter, Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten, Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechtsanwälte.

Der Respekt vor unse­rer Pri­vat­sphäre ist ein wich­ti­ger Teil unse­rer mensch­li­chen Würde, beruf­lich wie pri­vat. Eine freie und offene Gesell­schaft kann ohne bedin­gungs­los pri­vate Räume und Kom­mu­ni­ka­tion nicht exis­tie­ren. Des­halb rufen wir alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf, sich an der Demons­tra­tion am 12. Sep­tem­ber 2009 in Ber­lin zu betei­li­gen. Wir wol­len unsere Sorge um den Zustand des Daten­schut­zes laut­stark zum Aus­druck brin­gen und ein deut­li­ches Zei­chen dafür set­zen, dass viele Men­schen für ihre Frei­heits­rechte wie­der auf die Straße gehen!

Treff­punkt für die Demons­tra­tion „Frei­heit statt Angst 2009″ ist am Sams­tag, den 12. Sep­tem­ber 2009 um 15.00 Uhr am Pots­da­mer Platz. Der Pro­test­marsch durch die Stadt wird mit einer gro­ßen Abschluss­kund­ge­bung am Roten Rat­haus enden. Auf der Web­seite http://www.FreiheitStattAngst.de fin­den sich jeweils die neu­es­ten Infor­ma­tio­nen zur Demons­tra­tion sowie Mög­lich­kei­ten, bei der Vor­be­rei­tung der Demons­tra­tion mitzuhelfen.

Die For­de­run­gen des Aktionsbündnisses

1. Über­wa­chung abbauen

  • Abschaf­fung der flä­chen­de­cken­den Pro­to­kol­lie­rung der Kom­mu­ni­ka­tion und unse­rer Stand­orte (Vorratsdatenspeicherung)
  • Abschaf­fung der flä­chen­de­cken­den Erhe­bung bio­me­tri­scher Daten, sowie von RFID-Ausweisdokumenten
  • Schutz vor Bespit­ze­lung am Arbeits­platz durch ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz
  • Berück­sich­ti­gung des Daten­schut­zes für Bür­ger– und Arbeitnehmer/innen bereits in der Kon­zep­ti­ons­phase aller öffent­li­cher eGovernment-Projekte
  • Keine ein­heit­li­che Schü­ler­num­mer (Ber­li­ner SchülerID)
  • Keine Wei­ter­gabe von Infor­ma­tio­nen über Men­schen ohne trif­ti­gen Grund; keine euro­pa­weite Ver­ein­heit­li­chung staat­li­cher Infor­ma­ti­ons­samm­lun­gen (Stock­hol­mer Programm)
  • Keine sys­te­ma­ti­sche Über­wa­chung des Zah­lungs­ver­kehrs oder sons­tige Mas­sen­da­ten­ana­lyse in der EU (Stock­hol­mer Programm)
  • Kein Infor­ma­ti­ons­aus­tausch mit den USA und ande­ren Staa­ten ohne wirk­sa­men Grundrechtsschutz
  • Abbau von Video­über­wa­chung und Ver­bot des Ein­sat­zes von Verhaltenserkennungssystemen
  • Keine pau­schale Regis­trie­rung aller Flug– und Schiffs­rei­sen­den (PNR-Daten)
  • Keine geheime Durch­su­chung von Pri­vat­com­pu­tern, weder online noch offline
  • Keine Ein­füh­rung der Elek­tro­ni­schen Gesund­heits­karte in der der­zeit geplan­ten Form

2. Eva­lu­ie­rung der beste­hen­den Überwachungsbefugnisse

Wir for­dern eine unab­hän­gige Über­prü­fung aller beste­hen­den Über­wa­chungs­be­fug­nisse im Hin­blick auf ihre Wirk­sam­keit, Kos­ten, schäd­li­che Neben­wir­kun­gen und Alternativen.

3. Mora­to­rium für neue Überwachungsbefugnisse

Nach der inne­ren Auf­rüs­tung der letz­ten Jahre for­dern wir einen sofor­ti­gen Stopp neuer Geset­zes­vor­ha­ben auf dem Gebiet der inne­ren Sicher­heit, wenn sie mit wei­te­ren Grund­rechts­ein­grif­fen ver­bun­den sind.

4. Gewähr­leis­tung der Mei­nungs­frei­heit und des freien Mei­nungs– und Infor­ma­ti­ons­aus­tauschs über das Internet

  • keine Beschrän­kung des Inter­net­zu­gangs durch staat­li­che Stel­len oder Inter­net­an­bie­ter (Sperrlisten)
  • keine Sper­run­gen von Internetanschlüssen
  • Ver­bot der Instal­la­tion von Fil­tern in die Infra­struk­tur des Internet
  • Ent­fer­nung von Internet-Inhalten nur auf Anord­nung eines Richters
  • Ein­füh­rung eines unein­ge­schränk­ten Zitier­rechts für Multimedia-Inhalte, das heute unver­zicht­bar für die öffent­li­che Debatte in Demo­kra­tien ist
  • Schutz von Platt­for­men zur freien Mei­nungs­äu­ße­rung im Inter­net (par­ti­zi­pa­to­ri­sche Web­sites, Foren, Kom­men­tare in Blogs), die heute durch unzu­rei­chende Gesetze bedroht sind, wel­che Selbst­zen­sur begüns­ti­gen (abschre­ckende Wirkung)

Quelle im Wiki des AK Vorrat



admin - Politik, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung - 21. Mai 2009 - 4 Kommentarehttp://jupis.de/nu4

Du bist Terrorist!

Du bist Ter­ro­rist from lexela on Vimeo.

www.dubistterrorist.de