Julia Reda - Camp - 21. Juli 2011 - Kommentare deaktivierthttp://jupis.de/DIf

Der Sicherheitskongress

Pro­gramm online!

Anmel­dung zum Camp (7.-14. August)

Wenn es in der Poli­tik um Gefahr und Sicher­heit geht, wer­den mit erstaun­li­cher Wir­kung mehr oder weni­ger weit her­ge­holte Schreck­ge­spens­ter von Ter­ro­ris­mus und Epi­de­mien bis hin zu Facebook-Parties und Kil­ler­spie­len an die Wand gemalt. Dass der Scha­den, der durch sol­che poli­ti­schen und media­len Angst­ma­cher ent­steht, oft in kei­nem Ver­hält­nis zu der tat­säch­li­chen Gefahr steht, ist eine Bin­sen­weis­heit und kaum der Erwäh­nung wert. Das hält Poli­tik und Gesell­schaft aber nicht davon ab, wie­der und wie­der die glei­chen fata­len Kurz­schluss­re­ak­tio­nen zu bege­hen, wenn wir uns kol­lek­tiv bedroht fühlen.

Dass man mit dem Thema Sicher­heit poli­tisch auch anders umge­hen kann, zei­gen wir auf unse­rem dies­jäh­ri­gen Som­mer­camp vom 7.–14. August in Ortenberg-Lißberg (Hes­sen), das unter dem Motto „Der JuPis-Sicherheitskongress“ steht. Anstatt der Panik­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung nach­zu­ei­fern oder das Sicher­heits­be­dürf­nis der Bevöl­ke­rung ein­fach als albern abzu­tun, fra­gen wir, wel­che Fak­to­ren das Risi­ko­emp­fin­den der Men­schen beein­flus­sen und wo wir Gefahr lau­fen, Risi­ken zu über– oder unter­schät­zen. In einem Lockpicking-Workshop kon­fron­tie­ren wir ganz prak­tisch die zuwei­len fälsch­li­che Sicher­heit, in der wir uns wie­gen, wenn wir uns auf all­täg­li­che Sicher­heits­tech­nik wie Schlös­ser ver­las­sen. Wir betrach­ten gesell­schaft­li­che Reiz­the­men von Gen­tech­nik, Kern­en­er­gie und Che­mie bis hin zu Social Net­works und dis­ku­tie­ren, wel­chen Bei­trag die Risi­ko­for­schung zu einer ent­spann­ten und ver­ant­wor­tungs­vol­len Sicher­heits­po­li­tik leis­ten kann.

Das voll­stän­dige Pro­gramm des JuPi-Camps fin­det sich hier.

Kurz­ent­schlos­sene kön­nen sich jetzt noch zum Camp anmel­den.

Die Kos­ten belau­fen sich auf 80 € inkl. Ver­pfle­gung, eine Zelt– und Mit­fahr­börse fin­det sich im Wiki.

Camp: Der JuPis-Sicherheitskongress
7.–14. August 2011
Zelt­platz: Burg­ruine Ortenberg-Lißberg Schloß­gasse
63683 Orten­berg (Hessen)



Julia Reda - Kommentare, Politik, Terrorismus, Überwachung - 30. Juni 2011 - Kommentare deaktivierthttp://jupis.de/Nup

Der lange Arm der Terrorgesetze

Der Staub der Twin Towers hing noch in der Luft, als man uns Ende 2001 erklärte, ein Anti-Terror-Paket mit neuen Befug­nis­sen für die Sicher­heits­be­hör­den und Frei­heits­ein­schrän­kun­gen für die Bür­ger müsse her, um uns in die­ser völ­lig neu­ar­ti­gen Bedro­hungs­lage zu schüt­zen. Nie­mand könne die Not­wen­dig­keit bestrei­ten, per­sön­li­che Abstri­che zu machen, lang­wie­rige Flug­ha­fen­kon­trol­len über sich erge­hen und den Staat ein Stück wei­ter in die eige­nen vier Wände zu las­sen. Grund­rechts­pa­ra­noia ist in die­ser Not­lage unan­ge­bracht, und keine Sorge, die im Rekord­tempo in Kraft gesetz­ten Ter­ror­ge­setze sind ja befris­tet! Bis die Bedro­hung vor­bei ist.

Dass die­ses Ende der Bedro­hung, die über die Jahre in Rea­li­tät und poli­ti­scher Rhe­to­rik immer abs­trak­ter wurde, nie kom­men würde, schwante uns schon bei der Ver­län­ge­rung des Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fungs­ge­set­zes 2007. Nun hat sich die Regie­rung erneut auf die weit­ge­hende „Ver­län­ge­rung“ des Anti-Terror-Pakets geei­nigt. Die Begrün­dung ist so ein­fach wie per­fide: Geschieht ein Ter­ror­an­schlag, beweist das die Not­wen­dig­keit der Ter­ror­ge­setze. Geschieht nichts, ist das dem Erfolg der Gesetze geschul­det. Dass mit der Anti­ter­ror­da­tei tau­sende Men­schen ohne belas­tende Anhalts­punkte unter Gene­ral­ver­dacht gestellt wer­den und allein durch die ver­län­ger­ten War­te­zei­ten an Flug­hä­fen ein kaum zu bezif­fern­der wirt­schaft­li­cher Scha­den ent­steht, wäh­rend kaum hand­feste Ermitt­lungs­er­folge vor­zu­wei­sen sind, spielt dabei keine Rolle.
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Julia Reda - Bildung, Politik - 24. Juni 2011 - 3 Kommentarehttp://jupis.de/kJZ

JuPis fordern Rücktritt von Silvana Koch-Mehrin

Die Jun­gen Pira­ten unter­stüt­zen die Peti­tion zur Abbe­ru­fung der FDP-Europaabgeordneten Sil­vana Koch-Mehrin aus dem Aus­schuss für Indus­trie, For­schung und Ener­gie des Euro­päi­schen Par­la­ments und for­dern Frau Koch-Mehrin auf, ihr Man­dat niederzulegen.

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Julia Reda - Politik, Termine, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung - 17. Juni 2011 - 1 Kommentarhttp://jupis.de/oDU

Außen hui, innen pfui!

Am 21.06. demons­trie­ren die Jun­gen Pira­ten gemein­sam mit Pira­ten­par­tei, Huma­nis­ti­scher Union, AK Vor­rat und Foe­BuD unter dem Motto: „Außen hui, innen pfui – Ter­ror­ge­setze & Vor­rats­da­ten­spei­che­rung – IMK 2011″.
IMK-Demo-Banner

Anläss­lich der Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz am 21. und 22.06. in Frank­furt wen­den wir uns gemein­sam gegen den anhal­ten­den Grund­rech­te­ab­bau – Schluss mit Panik­ma­che, Ter­ror­ge­set­zen und Überwachungswahn!

Sei dabei:

Ort: Frank­furt am Main
Start: Kai­ser­sack
Datum: 21.6.2011
Uhr­zeit: 18 Uhr

Bünd­nis­seite

Flyer

Hash­tag: #imk­ffm



Julia Reda - Camp - 15. April 2011 - 13 Kommentarehttp://jupis.de/gnd7c

JuPi-Camp 2011 – der JuPi-Sicherheitskongress

Ab sofort könnt Ihr Euch für das JuPi-Camp vom 7. bis zum 14. August in Ortenberg-Lißberg im schö­nen Hes­sen anmel­den! Die Kos­ten für die ganze Woche belau­fen sich auf 80 Euro inkl. Verpflegung.JuPi-Camp-Logo

The­ma­tisch steht das JuPi-Camp die­ses Jahr im Zei­chen der Sicher­heit: Den Vor­ur­tei­len gegen­über Pira­ten, wir stün­den für Chaos und Gesetz­lo­sig­keit, zum Trotz prä­sen­tie­ren wir Euch auf dem Camp den JuPi-Sicherheitskongress.

In Work­shops und Vor­trä­gen wol­len wir uns unter ande­rem mit ers­ter Hilfe, der Wahr­neh­mung von Risi­ken und solch prak­ti­schen Din­gen wie Über­le­bens­kunst und Lock­pi­cking aus­ein­an­der­set­zen. Weni­ger sicher­heits­re­le­van­tes Pro­gramm gibt es natür­lich auch mit Baden, Gelän­de­spie­len und vie­lem mehr.

Die Anmel­dung läuft noch bis zum 31. Mai, aber die Ticket­zahl ist begrenzt, also nichts wie los!
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Julia Reda - Politik, Pressemitteilungen, Überwachung, Zensur - 11. April 2011 - Kommentare deaktivierthttp://jupis.de/g0o

Kein Glück mit der Zensur

Die Jun­gen Pira­ten ver­ur­tei­len den Ver­such der Ein­füh­rung von Netz­sper­ren über einen neuen Glücks­spiel­staats­ver­trag der Län­der. Aus dem Ver­trags­text, der den Jun­gen Pira­ten vor­liegt, geht her­vor, dass die Län­der selbst die Kom­pe­tenz zur Sper­rung von Web­sei­ten bekom­men sol­len und das Fern­mel­de­ge­heim­nis ein­ge­schränkt wird.

Zwei Jahre hat es gedau­ert, dass die Poli­tik sich der Kri­tik an den gefähr­li­chen und völ­lig unge­eig­ne­ten Netz­sper­ren gegen Kin­der­por­no­gra­phie gebeugt hat, nur, um sie über den Umweg der Glücks­spiele sofort wie­der ein­zu­füh­ren. „Der Ver­trags­ent­wurf zeigt, dass die Minis­ter­prä­si­den­ten nichts aus der Zensursula-Pleite gelernt haben – am aller­we­nigs­ten, die Bür­ger ernst zu neh­men. Anschei­nend will man die Öffent­lich­keit gezielt in die Irre füh­ren und die Netz­sper­ren heim­lich ver­ab­schie­den. Aber wir las­sen uns nicht für dumm ver­kau­fen“, kom­men­tiert Julia Reda, Vor­sit­zende der Jun­gen Pira­ten, den nun öffent­lich gewor­de­nen Ent­wurf des Glücks­spiel­staats­ver­trags.
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Julia Reda - Jugendschutz, Medien, Politik - 6. April 2011 - Kommentare deaktivierthttp://jupis.de/1da

Junge Piraten fördern das JMStV Camp

Am 30.04.2011 fin­det im Esse­ner Unper­fekt­haus das JMStV Camp statt. Die Jun­gen Pira­ten sind neben der Pira­ten­par­tei NRW, Jugend­on­line und ande­ren poli­ti­schen Grup­pen Spon­sor der Ver­an­stal­tung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, einen neuen Ent­wurf für einen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag aus­zu­ar­bei­ten, der den Anfor­de­run­gen des digi­ta­len Zeit­al­ters gerecht wird.


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Lukas Martini - Politik, Zensur - 6. April 2011 - 2 Kommentarehttp://jupis.de/7hx

Stoppschild für Zensursula!

Wie am Diens­tag, den 05. April 2011 in Ber­lin ver­kün­det wurde, hat die schwarz-gelbe Bun­des­re­gie­rung beschlos­sen, die bereits ver­ab­schie­de­ten Netz­sper­ren wie­der auf­zu­he­ben. Mit den Netz­sper­ren wurde ver­sucht, den Zugang zu kin­der­por­no­gra­phi­schen Inhal­ten zu sper­ren, ohne die Dateien tat­säch­lich aus dem Netz zu löschen. Das Gesetz war bis­her durch einen recht­lich bedenk­li­chen „Nicht­an­wen­dungs­er­lass“ des Innen­mi­nis­ters nicht aktiv zum Zuge gekommen.

Die Jun­gen Pira­ten arbei­ten seit ihrer Grün­dung inhalt­lich gegen die­ses Gesetz, da es im Gegen­satz zur direk­ten Löschung der Inhalte leicht zu umge­hen ist. In die­ser Zeit haben wir zusam­men mit unzäh­li­gen ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen auf die Unzu­läng­lich­kei­ten der Netz­sper­ren auf­merk­sam gemacht und begrü­ßen die­sen nun erfolg­ten, ein­zig sinn­vol­len Schritt.
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Julia Reda - Datenschutz, Politik - 5. April 2011 - 1 Kommentarhttp://jupis.de/j1t

#ZENSUS11 — Stoppt die Vollerfassung!

Die Jun­gen Pira­ten unter­stüt­zen die Erklä­rung des AK Zen­sus: „Stoppt die Vollerfassung!“

Wir schlie­ßen uns den For­de­run­gen des Bünd­nis­ses gegen die bevor­ste­hende Volks­zäh­lung an:

  • den sofor­ti­gen Stop des Zen­sus 2011 und die unver­züg­li­che Löschung aller bis­lang zen­tral erfass­ten und ver­ar­bei­te­ten Daten im Zusam­men­hang mit dem Zen­sus– und dem Zensusvorbereitungsgesetz.
  • die Erar­bei­tung alter­na­ti­ver Volks­zäh­lungs­me­tho­den, die eine unver­züg­li­che und nicht wie­der rück­gän­gig mach­bare Anony­mi­sie­rung der erho­be­nen Daten beinhalten.
  • eine recht­zei­tige, umfas­sende und ehr­li­che Auf­klä­rung der Bevölkerung.
  • eine wirk­lich moderne “Volks­zäh­lung”, die auf eine mit Andro­hung und Ver­fü­gung hoher Buß– und Zwangs­gel­der durch­ge­setzte “Aus­kunfts­pflicht” ver­zich­ten kann.
  • die Gleich­be­hand­lung aller Men­schen auch im Zusam­men­hang mit Befra­gun­gen und Erfas­sun­gen des Zensus.
  • Trans­pa­renz über Kos­ten des Zen­sus und den Sinn und Zweck der ein­zel­nen Erhebungsmerkmale.


  • Julia Reda - Bildung, Politik - 31. März 2011 - 16 Kommentarehttp://jupis.de/c8f

    JuPis sorgen sich um Demokratieverständnis

    Sehr geehr­ter Herr Sak­nus,
    wir, die Jun­gen Pira­ten Deutsch­land, haben Ihren Kom­men­tar zum Erfolg der Pira­ten­par­tei bei der U18-Wahl mit Sorge zur Kennt­nis genommen:

    Jeder dritte Jugend­li­che [hat] die Grü­nen gewählt. Nur jeder zehnte gab seine Stimme den Pira­ten. Dar­aus folgt, dass Jugend­li­che sehr wohl ihre Zukunft im Blick haben und ver­ant­wort­lich wäh­len kön­nen. Mit ihrer Ent­schei­dung für Grün-Rot zei­gen Jugend­li­che weit mehr Inter­esse für Umwelt und Sozia­les als für Com­pu­ter– und Internetleidenschaft.“

    Es ist äußerst bedenk­lich, dass Sie in Ihrer Funk­tion als Jugend­re­fe­rent offen­sicht­lich nicht in der Lage sind, Ihr Enga­ge­ment im Jugend­be­reich von Ihrer Arbeit als SPD-Ortsvereinsvorstandsmitglied zu tren­nen und nicht davor zurück­schre­cken, die von Ihnen offen­bar mit­or­ga­ni­sier­ten U18-Wahlen dafür zu miss­brau­chen, im Inter­esse Ihrer Par­tei Stim­mung zu machen. Die Fest­stel­lung, ein­zig ein hoher Stim­men­an­teil für Grün-Rot belege, „dass Jugend­li­che sehr wohl ihre Zukunft im Blick haben und ver­ant­wort­lich wäh­len kön­nen“, ist an Ver­mes­sen­heit kaum zu über­bie­ten. Von Ihrer offen­sicht­li­chen Unkennt­nis des Wahl­pro­gramms der Pira­ten abge­se­hen, könnte man gerade von einem Jugend­re­fe­ren­ten hier wohl erwar­ten, die poli­ti­sche Bil­dung Jugend­li­cher weit­ge­hend los­ge­löst von per­sön­li­chen Ideo­lo­gien zu för­dern und auf der­ar­tige Inter­pre­ta­tio­nen zu ver­zich­ten.
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